Aktuelles

Alltagskulturen und Häuser in den Abbaugebieten erforschen

In einem Vortrag im Alten Rathaus der Stadt Erkelenz referierten Frau Dr. Dagmar Hänel vom Landschaftsverband Rheinland und Frau Anja Schmidt-Engbrodt vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz am 15. November 2018 über die Notwendigkeit der Erforschung von Alltagskulturen und der Herkunft vieler Häuser in den Abbauortschaften.  mehr…

Interessante Aspekte bei den 2. Erkelenzer Museumsgesprächen

Reges Interesse fanden die 2. Erkelenzer Museumsgespräche am 24.11.2018 in der Kreissparkasse in Erkelenz. Der Vorsitzende Günther Merkens konnten neben den Teilnehmern der Podiumsdiskussion  etwa 50 Zuhörer begrüßen.  Zunächst stellte der Leiter des Arbeitskreises „Virtuelles Museum“ Wolfgang Lothmann den aktuellen Stand des Virtuellen Museums dar und zeigt die einzelnen Möglichkeiten des Zugangs auf.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, die von Prof. Hiram Kümper moderiert wurde,  ging es vornehmlich um die Frage, wie die bisherige Museumspädagogik in den virtuellen Raum übertragen werden kann. Schnell entwickelte sich mit den Zuhörern eine rege Diskussion, die einige interessante Ansatzpunkte brachte. Spannend könnte für den Heimatverein eine evtl. Zusammenarbeit mit der Europaschule Erkelenz werden, die deren Schulleiter, Willi Schmitz, ins Gespräch brachte. mehr…

Stadtgeschichte in 15 Kapiteln

Hubert Rütten leitet den Arbeitskreis zur Erforschung und Darstellung der Geschichte von Erkelenz und stellt den 31. Band der Schriften des Heimatvereins der Erkelenzer Lande vor. 14 Autoren verfassten dafür 15 Beiträge. mehr…


Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Seite der Rheinischen Post

(Foto: Ruth Klapproth, Text: Kurt Lehmkuhl)

Aus der Geschichte des Erkelenzer Landes

Innerhalb der Schriftenreihe des Heimatvereins veröffentlicht der Arbeitskreis Erforschung und Darstellung der Geschichte, der von Hubert Rütten geleitet wird, in unregelmäßigen Abständen Sammelbände zu lokalen historischen Themen.

Der Heimatverein will damit auch den Autoren ein Forum geben, die kleinere Beiträge erstellen, die alle dokumentationswürdig sind. Als Band 31 der Schriftenreihe ist jetzt der siebte Sammelband erschienen.

15 Autoren haben interessante Beiträge aus der Zeitspanne vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart geschrieben. Und gerade diese Vielfalt macht den Sammelband so interessant für den Leser. Die Autoren kommem aus dem Kreis der Heimat- und Familenforscher, aber auch aus der Geschichtswissenschaft, vornehmlich von der Universität Mannheim, zu der seit einiger Zeit gute Kontakt bestehen. Der Heimatverein dankt allen Autoren und Fotografen, dem Stadtarchiv Erkelenz und dem Pfarrarchiv Christ-König Erkelenz für die Unterstützung. Dank auch an verschiedene Mitglieder des Heimatvereins, die das Korrekturlesen übernommen haben. Die Schriftleitung hatte Hubert Rütten und Markus Fränzgen von Orange Type hat das Buchlayout entworfen. Auch diesen wird gedankt. Der Heimatverein dankt allen Unterstützern, die durch Ihre finzielle Unterstützung die Herausgabe möglich gemacht haben.

Der Band 31 wird für 12,50 € in den Buchhandlungen Viehausen und Wild, bei Alles in Maßen, bei Worms Leben und Genießen und in der Geschäftsstelle des Heimatvereins verkauft. Bei der Bücherbörse am 01. und 02.12.2019 im Alten Rathaus kann Band 31 ebenfalls auch erworben werden.

Foto: Ruth Klapproth

Stimmgewaltiger Chor vor großer Hörerschar

Der Cornelius-Burgh-Chor aus Erkelenz gab ein Konzert zugunsten der zerstörten Orgel in der Erkelenzer Partnerstadt Saint-James. mehr…


Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Seite der Rheinischen Post

(Foto: Ruth Klapproth, Text: Daniela Giess)

Immerather Windmühle abgerissen!

Letzte Woche wurde ein weiteres Kulturdenkmal im Erkelenzer Land unwiderbringlich zerstört: Die Immerather Windmühle.
Wann die Mühle erbaut wurde, wird in der Literatur unterschiedlich dargestelltNach älteren Quellen entstand sie in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts unter dem Jülicher Herzog Wolfgang Wilhelm, nach neuerer Literatur 1780. In beiden Fällen ist sie vom Landesherren erbaut und verpachtet worden. 1802 beschlagnahmten die Franzosen die Mühle und verkauften sie 1803 an den Müller Heinrich Lauterborn aus Jackerath. Im 19. Jahrhundert besaß die Mühle zwei Mahlgänge. Diese dienten zum Fruchtmahlen und Schälen von Gerste. …mehr

Hambacher Wald und Keyenberg?

Hambacher Wald und Keyenberg, wo besteht da ein Zusammenhang? In den letzten Wochen war der Hambacher Wald täglich präsent in den Medien. Viele tauende Menschen haben am Wochenende friedlich für den Erhalt des Waldes prodestiert. Das ist auch gut so, aber wo waren die Prodeste beim Abriss der Kirchen in Borschemich und Immerath? Ja, in Immerath waren einige Greenpeace-Aktivisten und andere konnte man fast an zwei Händen zählen, in Borschemich war es noch weniger. Und der Rodungsstop im Hambacher Wald hat eine neue Diskussion um den Braunkohleabbau entfacht. …mehr

Erkelenzer „Vituelles Museum der verlorenen Heimat jetzt im Internet zu besuchen!

Ein Museum im Internet, das darauf ausgelegt ist, weiter zu wachsen, ist am Montag in Erkelenz eröffnet worden. Bereits die ersten Reaktionen zeigten, dass die virtuelle Ausstellung eine große emotionale Kraft besitzt. Mit den Orten Keyenberg, Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich wird der Verlust der Heimat dokumentiert. Immerath, Borschemisch, Pesch und Lützerath werden folgen… …mehr

   

Mitgliederversammlung am 03.10.2018

Nach dem ungewöhnlichen musikalischen Auftakt, den Theo Schläger mit zwei selbst geschriebenen und komponierten Liedern bestritt, berichtete Günther Merkens als Vorsitzender über das Vereinsgeschehen der letzten Monate. Hervor hob er die Wiederbelebung der Informationsserie über bedeutende Bau- und Kunstwerke in Erkelenz. Diese Serie wurde mit einem Faltblatt zur Jakobuskapelle in Wockerath fortgesetzt. Weitere Flyer werden folgen. Das Wagnis, einen Jahreskalender mit Motiven aus dem alten Erkelenz herauszubringen, habe sich gelohnt. Daher soll es für 2019 einen weiteren Kalender geben. Bis zum Ende Jahres werden noch Band 31 der Schriftenreihe und die Dokumentation über die Ausstellung „Holz – Stein – Metall“ erscheinen.

Nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüfer wurde dem Schatzmeister und dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Der krönende Höhepunkt der Versammlung war die Vorstellung und Darbietung einer Entdeckung, die Professor Dr. Norbert Brendt gemacht hat. Er hat bei seiner Recherche über Cornelius Burgh, der im 17. Jahrhundert in Erkelenz als Komponist und Jurist gewirkt hat, ein bislang noch nicht in Erkelenz bekanntes und gesungenes Lied für drei Stimmen entdeckt. In der Schlossbibliothek Arnsberg ist Brendt auf die Komposition gestoßen, vielmehr auf ein Notenblatt in einem sehr schlechten Zustand, das aus dem Jahre 1622 datiert ist. „Hic est panis angelorum“ ist Teil der Sammlung Liber primus, in der Burgh 1626 20 dreistimmige Werke veröffentlichte.

Mit Akribie und wissenschaftlichem Sachverstand hat Brendt das Lied in die Form gebracht, in der es bei der Versammlung von seiner Ehefrau und dem Ehepaar Gatzen vorgetragen werden konnte. Ergänzt durch Erklärungen und Beispielen erhielten die Besucher bei der Uraufführung einen weiteren, lebendigen Einblick in das Wirken des Mannes, der dem Cornelius-Burgh-Chor des Heimatvereins seinen Namen gab.

Mit einem Ausblick auf die kommenden Aktivitäten schloss der Vorsitzende die Mitgliederversammlung.

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