Aktuelles

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Das Virtuelle Museum ist weiterhin unter www.virtuelles-museum.com erreichbar!

Volkstrauertag 2021

Vor etwa 60 Jahren wurde der Lambertiturm auf Initiative des Heimatvereins der Erkelenzer Lande zum Denkmal für die Gefallenen des Grenzlandes erklärt. Eine Bronzetafel mit dem Bild des Erzengel Michaels erinnert daran. Seit Jahrzehnten legt der Heimatverein hier am Volkstrauertag einen Kranz für die Gefallenen des Grenzlandes nieder.  In einer kleinen Feier am Denkmal für die Gefallenen des Grenzlandes legte in diesem Jahr die neue Vorsitzende des Heimatvereins, Rita Hündgen, begleitet von Kaplan Philipp Schmitz und Mitgliedern der Erkelenzer Schützenbruderschaft den Kranz des Heimatvereins nieder. Rita Hündgen meinte dazu „Es ist wichtig, gerade in der heutigen Zeit immer wieder an die Opfer von Krieg und Gewalt zu erinnern“. Hündgen schloss in das Gedenken auch die Opfer der Flutkatastrophe ein. Mit einem Gebet schloss Kaplan Schmitz die kleine Feier ab.

Leitungsteam des Virtuellen Museums besuchte den Landtag NRW

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Stefan Lenzen und Thomas Schnelle besuchten Mitglieder des Leitungsteams Virtuelles Museum den Landtag NRW. Nach einem Vortrag zur Geschichte des Landtages und der Besichtigung des Plenarsaales thematisierten die beiden Landtagsabgeordneten und die Erkelenzer Gäste aus aktuellem Anlass das Vorgehen der Landesregierung in Zeiten der Pandemie und welche Maßnahmen künftig zu erwarten sind. Dabei wurde die Problematik von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen für nicht geimpfte Personen sehr deutlich.

Wechsel im Vorsitz: Rita Hündgen folgt auf Günther Merkens

Nach 41 Jahren Vorstandsarbeit für den Heimatverein, davon 16 Jahre als Vorsitzender, stellte sich Günther Merkens bei der diesjährigen Mitgliederversammlung nicht mehr zur Wahl. Einstimmig wurde Rita Hündgen zur neuen Vorsitzenden gewählt. Genau so einstimmig wählte die Mitgliederversammlung Günther Merkens zum Ehrenvorsitzenden. Weitere Einzelheiten lesen sie hier…

In der Mitgliederversammlung wurde auch der Vorstand insgesamt neu gewählt. Einstimmig bei Stimmenthaltung der Kandidaten wurden gewählt:

Geschäftsführer: Theo Görtz
Schatzmeister: Hans-Josef Frentzen
Beisitzer: Agnes Borgs, Heike Goltz-Pranschke, Dr. Hans-Heiner Gotzen, Wolfgang Lothmann, Heinz Musch und Dieter Stumm

Neue Berichte im Virtuellen Museum

Neubaugebiete Keyenberg, Kuckum, Berverath, Westrich. Hier wird der Neubau dieser durch den Braunkohleabbau betroffenen Dörfer in chronologisch umgekehrter Weise dargestellt. Einzelheiten können Sie hier nachlesen: Virtuelles Museum – Die Umsiedlerorte entstehen

Kapelle Sankt Josef Matzerath. Sankt Josef Matzerath ist die älteste Kapelle im Erkelenzer Stadtgebiet. Sie wurde gestiftet und stammt aus dem Jahre 1694.
Was es dort alles zu sehen gibt, können Sie hier nachlesen: Virtuelles Museum – Kapelle Sankt Josef Matzerath
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Weitere neue Berichte im Virtuellen Museum

Turnverein Erkelenz 1860 e. V. Der ETV 1860 ist der älteste Sportverein in Erkelenz. Darin vereinen sich heute viele Sportabteilungen mit der Möglichkeit, Breiten- und Leistungssport zu betreiben. Seine 150jährige Geschichte können Sie hier nachlesen: Virtuelles Museum / Turnverein Erkelenz 1860 e.V.

Die Umsiedlungsorte entstehen. Chronologisch wird über den aktuellen Stand der Umsiedlung berichtet. Wie es bis zum Oktober 2021 aussieht, lesen Sie hier: Virtuelles Museum / Die Umsiedlungsorte entstehen

Die Inneneinrichtung von Sankt Pauli Bekehrung Lövenich. Die vielfältige Inneneinrichtung wurde zu einem großen Teil aus der Vorgängerkirche übernommen oder in der Bauzeit neu hinzugefügt. Es gibt viel Interessantes zu sehen,hier können Sie es nachlesen: Virtuelles Museum / Die Inneneinrichtung von Sankt Pauli Bekehrung Lövenich

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Wanderausstellung des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte in der Stadtbücherei Erkelenz

Der Tagebau begleitet die Menschen im Rheinischen Braunkohlerevier seit mehreren Generationen. Umsiedlungsprozesse gehören zum Lebensalltag der Anwohner*innen. Aktuell werden die Bewohner*innen der letzten Dörfer aufgrund des fortschreitenden Tagebaus Garzweiler II weitgehend geschlossen an einen neuen Ort umgesiedelt. Dies geschieht zu einer Zeit des immer größer werdenden Umweltbewusstseins in der Bevölkerung: Der menschengemachte Klimawandel stellt uns alle vor neue Herausforderungen und führt zu globalen Klimaprotestbewegungen. Vor diesem Hintergrund steht der Prozess der Umsiedlung aktuell in einem besonderen Spannungsfeld.

Was bedeutet dies für die Menschen in der Region?
Wie gestaltet sich ihr Alltag mit und um den Tagebau?

Diesen Fragen geht das Forschungsprojekt „Zur Bedeutung des kulturellen Erbes im Strukturwandel. Umsiedlung im Rheinischen Braunkohlerevier“ des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte nach. Seit 2019 begleiten die Kulturwissenschaftlerinnen die Menschen in Keyenberg beim Protest, beim Umsiedeln, beim Abschied nehmen und beim Neubeginn. Die Ergebnisse werden in einer Wanderausstellung zusammengefasst und in der Stadtbücherei Erkelenz zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

16.Oktober 2021 bis 15. Dezember 2021
In der Stadtbücherei Erkelenz
Gasthausstr. 7
418112 Erkelenz

Öffnungszeiten
Di 10:00 – 18:00
Mi 10:00 – 12:00
Do 10:00 – 19:00
Fr 10:00 – 12:00 / 15:00 – 17:00
Sa 09:00 – 13:00

Der Eintritt ist frei. Es gelten die Hygieneregeln der Stadtbücherei Erkelenz.

100 Jahre Engagement für die Heimat

Unter diesem Titel ist Band 32 der Schriftenreihe des Heimatvereins gerade erschienen und gibt einen zentralen Blick auf das Wirken des Heimatvereins der Erkelenzer Lande.  Rita Hündgen und Hubert Rütten haben diese Chronologie erarbeitet und herausgegeben, der das ganze Spektrum von Programmen und Personen ablaufen lässt, der aber auch der Gegenwart breiten Raum einräumt.

Erstmals widmet der Heimatverein seiner eigenen Geschichte eine Veröffentlichung innerhalb seiner Schriftenreihe. Anlass ist das 100jährige Vereinsjubiläum der Gründung des Erkelenzer Geschichts- und Altertumsverein am 03. Oktober 1920, der sich drei Jahre nach dem 2. Weltkrieg als Heimatverein der Erkelenzer Lande wiederbelebte. Bedingt durch die NS-Zeit entstand zwischen 1937 und 1948 eine Lücke. War der Verein bis zur kommunalen Neugliederung im Jahre 1972 auf den Kreis Erkelenz orientiert, bewirkte die Neugliederung eine Ruhephase und ab 1980 eine Wiederbelebung und Neuorientierung vornehmlich auf das Stadtgebiet von Erkelenz.

Ein interessantes und lesenswertes Buch!

Das Buch wird für 12,50 € in den Buchhandlungen Viehausen und Wild sowie in der Geschäftsstelle des Heimatvereins, Gasthaus Str. 7 in Erkelenz, verkauft.

Heimatverein der Erkelenzer Lande feierte Geburtstag!

Mit einem Festakt am 03. Oktober erinnerte der Heimatverein an die Gründung des Vorgängervereins am 03. Oktober 1920. Eigentlich sollte die Feier schon vor einem Jahr sein, aber pandemiebedingt wurde sie um ein Jahr verschoben.

Vor rund 350 Gästen in der Stadthalle Erkelenz begrüßte der Vorsitzende Günther Merkens neben den Mitgliedern und Gästen u.a. die Europaabgeordnete Sabine Verheyen und den Erkelenzer Bürgermeister Stephan Muckel. „Tradition ist nicht das Aufbewahren der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers!“ Diesen Satz des französischen Historikers Jean Jaurès zitierte Günther Merkens als eine Leitlinie des Handels des Heimatvereins. „Heimat im Wandel“ ergänzt das Handeln gerade für das östliche Erkelenzer Land, in dem eine Reihe von Dörfern bereits dem Braunkohletagebau weichen mussten oder noch weichen müssen.

Als „Herz der Vereinsfamilie“ edelte der Erkelenzer Bürgermeister Stephan Muckel den Heimatverein, dessen Markenzeichen ein „Riesenangebot“ an kulturellen Veranstaltungen und Arbeitskreisen sei. Vor ihm hatte die Tanz AG des Cusanus-Gymnasiums einen Charleston aufs Bühnenparkett gelegt.

Ebenso wie er interpretierte die CDU-Europaabgeordnete Sabine Verheyen den Inhalt des Begriffs „Heimat“, der mehr sei als der Ort, an dem man geboren ist. Soziale und kulturelle Beziehungen gehörten dazu, man brauche Heimat, um sich für andere Dinge öffnen zu können. Gerade in Erkelenz wisse man, was der Verlust der Heimat bedeute.

Hückelhovens Stellvertretender Bürgermeister Karsten Münter zeigte kurz und bündig Genugtuung darüber, dass der Heimatverein für seine Stadt einen eigenen Arbeitskreis führe.

Vom Heimatvereins-Vorstand führte Rita Hündgen durch das Programm, das kulturell auch von einem der zehn Arbeitskreise des Vereins, des Cornelius-Burgh-Chors bestritten werden konnte, der wiederum auf Werke des Erkelenzer Frühbarock-Komponisten Cornelius Burgh zurückgreifen konnte. Reinhold Richter hat seit Jahren dessen Leitung, seine Frau Andrea Richter begeisterte zum wiederholten Mal mit einem schelmisch-fröhlichen Blockflötenstück von Jakob van Eyck aus dem 16./17. Jahrhundert. An der Viola da Gamba, einem alten Streichinstrument in Cello-Größe, schuf sich Heike Johanna Lindner eine Fangemeinde, der vielfache Chorleiter Bernd Kleinen aus Baal bewies eindrucksvoll, dass auch die (kleine) Kastenorgel ihm alles andere als Mühen bereitet.

Nach der Absage von Professor Kümper wurde der, ohnehin vorgesehene, Vortrag von Rita Hündgen unter dem Rubrum „100 Jahre Engagement für die Heimat“ zum zentralen Blick auf das Wirken des Heimatvereins, der am 3. Oktober 1920 als „Geschichts- und Altertumsverein“ in einer schweren Zeit nach dem 1. Weltkrieg ins Leben gerufen worden war. Rita Hündgen und Hubert Rütten haben diese Chronologie als Band 32 der Schriftenreihe des Heimatvereins erarbeitet und herausgegeben, der das ganze Spektrum von Programmen und Personen ablaufen lässt, der aber auch der Gegenwart breiten Raum einräumt, was den Historikern in 100 Jahren vermutlich die Arbeit wieder erleichtern wird.

Abschluss des Festakts war, anders konnte es auch nicht sein, wieder ein Eigengewächs: „Du, ming Stadt!“ Theo Schläger, Lövenich, Leiter des Arbeitskreises Mundart im Heimatverein, schuf das berührende Lied in Text und Musik, den Satz leistete Reinhold Richter, der Chor und die Solisten gaben dem Auditorium Hilfestellung beim Mitsingen…

Umfangreiche Berichte und Fotos folgen demnächst unter „100 Jahre Heimatverein“.

Foto: Frank Maraite

 

 

Das Virtuelle Museum wächst weiter!

Weitere interessante Berichte sind jetzt neu im Virtuellen Museum:

Evangelische Kirche Schwanenberg: Die heutige Evangelische Kirche in Schwanenberg wurde im Jahre 1547 gebaut, wobei der Turm der Vorgängerkirche zum Teil erhalten blieb. Nach der Einführung der Reformation in Schwanenberg wurde die ehemalige katholische Kirche von den Protestanten übernommen. Weitere Einzelheiten hier: Virtuelles Museum / Evangelische Kirche in Schwanenberg/

Wasserturm Erkelenz: Die Geschichte des Wasserturms ist unmittelbar mit der Einrichtung eines zentralen Wasserwerks verbunden. 1903 wurde er in Betrieb genommen. Weitere Einzelheiten hier: Virtuelles Museum / Wasserturm in Erkelenz/

Domenicus de Gentis: Dominicus de Gentis, in Erkelenz geboren, war 1749 bis 1758 Bischof von Antwerpen. Der Pfarrkirche in Erkelenz schenkte er eine Reliquie (Partikel vom Allerheiligsten Kreuz Jesu Christi). Weitere Einzelheiten hier: Virtuelles Museum / Dominicus de Gentis

Portalbogen der alten Kirche Immerath von 1767 offiziell übergeben!

Am Patronatsfest des Heiligen Lambertus, 18.09.2021, wurde der Portalbogen der Immerather Kirche  von 1767 offiziell vom Heimatverein der Pfarrgemeinde  Christkönig bzw. der Kapellengemeinde Sankt Lambertus Immerath übergeben. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Günther Merkens, erklärte u.a. „Mit der Ar­beit und den Spen­den ha­ben al­le Beteiligten ein wert­vol­les Kul­tur­denk­mal aus dem al­ten Im­mer­ath er­hal­ten und sicht­bar ge­macht. Der Bo­gen sei ein Zei­chen der Er­in­ne­rung an die ver­lo­re­ne Hei­mat“. Kaplan Philipp Schmitz sagte für die Pfarrgemeinde Christkönig, „als Kir­chen­ge­mein­de sei man Op­fer und nicht Tä­ter der Um­sied­lung. Es sei tröst­lich, dass es im­mer noch die Ka­pel­len­ge­mein­de St. Lam­ber­tus ge­be“. Bürgermeister Stephan Muckel meinte: „Wir sind Op­fer der Um­sied­lung“, wir woll­ten das al­les nicht, aber wir ha­ben das Bes­te dar­aus ge­macht. In Im­mer­ath hät­ten es die Men­schen nach der Um­sied­lung ge­schafft, nach vor­ne zu schau­en, Zu­sam­men­halt und Ge­mein­schaft zu schaf­fen. Der Blick auf die Her­kunft dür­fe nicht ver­lo­ren ge­hen. Da­zu tra­ge der Por­tal­bo­gen aus dem al­ten Immerather Dom an der neu­en Ka­pel­le bei“.

Da­mit die Be­trach­ter des Bo­gens wis­sen, was sie se­hen, hat der Erkelenzer Bild­hau­er Mi­cha­el Fran­ke zwei Bron­ze­ta­feln ge­schaf­fen, auf de­nen die Chro­no­lo­gie der sechs Kir­chen in Im­mer­ath und die Ge­schich­te des ge­ret­te­ten Por­tal­bo­gens nach­les­bar sind. Au­ßer­dem wer­den noch QR-Codes an­ge­bracht, die auf das Vir­tu­el­le Mu­se­um ver­wei­sen.

Einzelheiten können Sie hier nachlesen:
Virtuelles Museum / Hauptportalbogen der alten Immerather Kirche

Foto: Jürgen Laaser

Neue Informationen im Virtuellen Museum

Karlskapelle Oestrich: Seit 1844 steht die Karlskapelle mitten im Dorf Oestrich. Seinerzeit war sie der einzige Kirchenbau im Erzbistum Köln, der Karl dem Großen gewidmet war. Hier können Sie Einzelheiten nachlesen: Virtuelles Museum / Karlskapelle Oestrich

Sankt Pauli Bekehrung Lövenich: Bereits seit 811 existiert nachweislich eine Kirche in Lövenich. Die heutige neugotische Kirche wurde 1874 konsekriert. Hier können Sie Einzelheiten nachlesen: Virtuelles Museum / Sankt Pauli Bekehrung Lövenich

Evangelische Hofkirche Lövenich: Die Hofkirche in Lövenich ist eine zwischen 1680 und 1684 gebaute evangelische Kirche. Die Kirche liegt hinter dem Hof des Pfarrhauses ohne direkten Zugang zur Straße. Hier können Sie Einzelheiten nachlesen: Virtuelles Museum / Hofkirche in Lövenich

Heimatverein informiert jetzt per Newsletter über neue Inhalte im Virtuellen Museum

Das Virtuelle Museum Erkelenz ist eine Plattform, die über Orte, Menschen und Ihre Geschichten am Rande des Braunkohleabbaugebietes und der Stadt Erkelenz berichtet. Mit einem  14-tägigen Newsletter versorgt der Heimatverein der Erkelenzer Lande ab sofort seine Mitglieder und alle Interessenten jeweils mit den neuen und aktuellen Beiträgen aus dem Virtuellen Museum Erkelenz. Über Personen, Objekte, Bauwerke, Orte, Geschichte und Ereignisse bietet das Virtuelle Museum seinen Besuchern fundierte Inhalte mit einer großen Bandbreite.

Die Mitglieder des Heimatvereins erhalten den Newsletter automatisch, alle anderen Interessenten können ihn über die Website des Virtuellen Museums – https://www.virtuelles-museum.com/newsletter/ -kostenfrei abonnieren.

 

Weitere neue Beiträge im Virtuellen Museum

Im Virtuellen Museum sind weitere neue Beiträge veröffentlicht:

Einträge im Lagerbuch Keyenberg vom Pfarrer Heinrich Bierwirtz, lesen Sie hier: Virtuelles Museum.com / Kirchliches Lagerbuch von Keyenberg

Jakobuskapelle Wockerath. Nach Mathias Baux existiert bereits 1457 eine Kapelle in Wockerath am Kölner Heerweg. Sie zählt zu den ältesten Gebetsstätten im Erkelenzer Land. Weitere interessante Einzelheiten lesen Sie hier: Virtuelles Museum / Jakobuskapelle Wockerath

Rochuskapelle Erkelenz.Die Kapelle erinnert seit 1772 an ein Siechenhaus, das an gleicher Stelle stand. Sie wurde nach dem Abbruch 1969 im Jahre 1988 wieder neu errichtet. Weitere interessante Einzelheiten lesen Sie hier Virtuelles Museum / Rochuskapelle Erkelenz

Das ehemalige Kreuzherrenkloster Hohenbusch jetzt im Virtuellen Museum

Das Kloster Haus Hohenbusch liegt an der Straße zwischen Matzerath und Hetzerath südlich der Autobahn A46. Es wird von einer hohen Mauer umfasst. Die Anlage ist trotz des Abrisses der Kirche und  zweier Wohngebäude noch immer imposant. Das ehemalige Kloster befindet sich heute im Besitz der Stadt Erkelenz. Diese hat ab 1985 bis 2001 insgesamt 3,6 Millionen DM in die Renovierung investiert, davon wurde eine Million vom Land Nordrhein-Westfalen refinanziert. Ein Förderverein betreut seit dem Jahr 2000 die Anlage. Interessantes zur Geschichte können Sie hier nachlesen: Virtuelles Museum / Das Kreuzherrenkloster Haus Hohenbusch

Online-Spiel „Der Schatz von Keyenberg“ im Virtuellen Museum Erkelenz ist jetzt freigeschaltet!

Am 30.07.2021 startete Ministerin Ina Scharrenbach vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen in einer kleinen Feierstunde im großen Sitzungssaal des Erkelenzer Rathauses das Onlinespiel des Virtuellen Museums Erkelenz „Der Schatz von Keyenberg“. Zusammen mit der 10-jährigen Lina Finken, die einen Teil des Spieles sehr versiert vorführte, drückte sie auf den Buzzer. 

Das Virtuelle Museum Erkelenz ließ das Onlinespiel entwickeln, um speziell Jugendliche und Kinder für die Erkelenzer Heimat zu interessieren. Spielerisch erhalten die Nutzer Einblicke in Geschichte und Kultur des Stadtteils Keyenberg (alt), der voraussichtlich in ein paar Jahren den Braunkohlebaggern im Rheinischen Braunkohlerevier „Garzweiler II“ weichen wird.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützte aus dem Förderprogramm Heimat-Zeugnis die Entwicklung mit einem Förderbetrag von 150.000 Euro, von dem der Heimatverein der Erkelenzer Lande e. V. 15.000 Euro als Eigenleistung zu tragen hatte.

Die Ministerin dankte dem Heimatverein und dem Arbeitskreisteam für ihr hohes ehrenamtliches Engagement und hob die Bedeutung des gesamten Projektes besonders hervor.

Das Spiel lässt sich von der Startseite des Virtuellen Museums aus starten oder kann über den Link https://www.der-schatz-von-keyenberg.de gespielt werden.

Empfehlung: Spielen Sie, Ihre Kinder oder Enkelkinder „den Schatz von Keyenberg“ einmal.

Foto: Ruth Klapproth