Aktuelles

Hambacher Wald und Keyenberg?

Hambacher Wald und Keyenberg, wo besteht da ein Zusammenhang? In den letzten Wochen war der Hambacher Wald täglich präsent in den Medien. Viele tauende Menschen haben am Wochenende friedlich für den Erhalt des Waldes prodestiert. Das ist auch gut so, aber wo waren die Prodeste beim Abriss der Kirchen in Borschemich und Immerath? Ja, in Immerath waren einige Greenpeace-Aktivisten und andere konnte man fast an zwei Händen zählen, in Borschemich war es noch weniger. Und der Rodungsstop im Hambacher Wald hat eine neue Diskussion um den Braunkohleabbau entfacht. …mehr

Erkelenzer „Vituelles Museum der verlorenen Heimat jetzt im Internet zu besuchen!

Ein Museum im Internet, das darauf ausgelegt ist, weiter zu wachsen, ist am Montag in Erkelenz eröffnet worden. Bereits die ersten Reaktionen zeigten, dass die virtuelle Ausstellung eine große emotionale Kraft besitzt. Mit den Orten Keyenberg, Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich wird der Verlust der Heimat dokumentiert. Immerath, Borschemisch, Pesch und Lützerath werden folgen… …mehr

   

Mitgliederversammlung am 03.10.2018

Nach dem ungewöhnlichen musikalischen Auftakt, den Theo Schläger mit zwei selbst geschriebenen und komponierten Liedern bestritt, berichtete Günther Merkens als Vorsitzender über das Vereinsgeschehen der letzten Monate. Hervor hob er die Wiederbelebung der Informationsserie über bedeutende Bau- und Kunstwerke in Erkelenz. Diese Serie wurde mit einem Faltblatt zur Jakobuskapelle in Wockerath fortgesetzt. Weitere Flyer werden folgen. Das Wagnis, einen Jahreskalender mit Motiven aus dem alten Erkelenz herauszubringen, habe sich gelohnt. Daher soll es für 2019 einen weiteren Kalender geben. Bis zum Ende Jahres werden noch Band 31 der Schriftenreihe und die Dokumentation über die Ausstellung „Holz – Stein – Metall“ erscheinen.

Nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüfer wurde dem Schatzmeister und dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Der krönende Höhepunkt der Versammlung war die Vorstellung und Darbietung einer Entdeckung, die Professor Dr. Norbert Brendt gemacht hat. Er hat bei seiner Recherche über Cornelius Burgh, der im 17. Jahrhundert in Erkelenz als Komponist und Jurist gewirkt hat, ein bislang noch nicht in Erkelenz bekanntes und gesungenes Lied für drei Stimmen entdeckt. In der Schlossbibliothek Arnsberg ist Brendt auf die Komposition gestoßen, vielmehr auf ein Notenblatt in einem sehr schlechten Zustand, das aus dem Jahre 1622 datiert ist. „Hic est panis angelorum“ ist Teil der Sammlung Liber primus, in der Burgh 1626 20 dreistimmige Werke veröffentlichte.

Mit Akribie und wissenschaftlichem Sachverstand hat Brendt das Lied in die Form gebracht, in der es bei der Versammlung von seiner Ehefrau und dem Ehepaar Gatzen vorgetragen werden konnte. Ergänzt durch Erklärungen und Beispielen erhielten die Besucher bei der Uraufführung einen weiteren, lebendigen Einblick in das Wirken des Mannes, der dem Cornelius-Burgh-Chor des Heimatvereins seinen Namen gab.

Mit einem Ausblick auf die kommenden Aktivitäten schloss der Vorsitzende die Mitgliederversammlung.

Konzert zum 35-Jährigen Jubiläum des Cornelius-Burgh-Chores

Sonntag, 18. November, 17.00 Uhr in der Ev. Kirche, Erkelenz


„Cantate Domino – Singet dem Herrn“
Europäische A-cappella-Chormusik aus fünf Jahrhunderten

Anlässlich seines 35jährigen Bestehens präsentiert der Cornelius-Burgh-Chor unter der feinfühligen Leitung von Dirigent Reinhold Richter ausgewählte Highlights der A-cappella-Musik. Außerdem ins Programm eingewoben sind exquisite Werke für Sopran, Blockflöte und Orgel. Das Panorama der Musikwerke reicht von Wohlklang verströmender Renaissancemusik bis zur Romantik und spannender zeitgenössischer Chormusik:

Motetten der Renaissance, Barock und der Klassik von Anonymus, Cornelius Burgh (1590-um 1638) und Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Chorwerke der Romantik und Spätromantik von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) und Richard Strauss (1864-1949)

Chormusik des 20. Jahrhunderts von Igor Strawinsky (1882-1971), Hermann Bruttger (1922-2010), Javier Busto (*1949) und Vytautis Miskinis (*1954)

Musik von Georg F.Händel und Georg Ph.Telemann für Sopran, Blockflöte und Orgel.

Durch das Programm des Konzertes führt der bekannte WDR-Moderator Günter vom Dorp.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten für den Wiederaufbau der Orgel in der städtischen Partnergemeinde Saint James.

Mitwirkende:
Cornelius-Burgh-Chor im Heimatverein der Erkelenzer Lande
Stefanie Kunschke, Sopran
Andrea Richter, Blockflöte
Bernd Kleinen, Orgel

Moderation: Günter vom Dorp
Gesamtleitung und Orgel: Reinhold Richter

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