Aktuelles

Rheinlandtaler für Günther Merkens

Der Landschaftsverband Rheinland hat den Vorsitzenden des Heimatvereins der Erkelenzer Lande, Günther Merkens, für seine ehrenamtlichen kulturellen Verdienste um die Landes- und Regionalgeschichte mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet.

In einer kleinen Feier am 29.08.2019 im Alten Rathaus in Erkelenz überreichte Frau Karin Schmitt-Promny M.A.,, stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland den Rheinlandtaler an Günther Merkens . mehr…

Heimatverein wird 100 Jahre!

Im Jahre 1920 wurde der Erkelenzer Geschichts- und Altertumsverein gegründet, der nach dem 2.Weltkrieg als Heimatverein der Erkelenzer Lande weitergeführt wurde. Im Jubiläumsjahr 2020 werden wir mit vielen Aktivitäten daran erinnern.

Zur Auftaktveranstaltung des Vereinsjubiläums laden wir Sie für Donnerstag, 26.09.2019 um 17:30 Uhr, ehemaliges Kreuzherrenkloster Hohenbusch herzlich ein. mehr…

Unter dem Motto: „HEIMAT IM WANDEL“ gibt es u.a. –

  • Was ist Heimatliteratur? Kurzvortrag Prof. Dr. Helmut Brall-Tuchel
  • Lesung: „Die Grube“ von Ingrid Bachér, gelesen von Christian auf der Lake
  • Gedanken über Heimat und Oden an die Heimat – Texte zur Heimat, gelesen von René Wagner

Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet vom Blockflöten-Consort Erkelenz. Spezialitäten aus unserer Region vermitteln den Geschmack von Heimat. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Eine Anmeldung – telefonisch oder per E-Mail – ist bis zum 15. Sept. 2019 erforderlich.

Heimatverein Erkelenz stellt „Virtuelles Museum der verlorenen Heimat“ in Berlin vor!

Erfreut waren die Macher des Virtuellen Museums des Heimatvereins der Erkelenzer Lande, als sie vor einigen Wochen von der Kulturpolitischen Gesellschaft eingeladen wurden, das „Virtuelle Museum der verlorenen Heimat“ beim 10. kulturpolitischen Bundeskongress in Berlin vorzustellen. Unter dem Motto „KULTUR MACHT HEIMATEN – Heimat als kulturpolitische Herausforderung“ diskutierten Politiker und Experten zwei Tage lang, wie Kulturpolitik sich neu orientieren soll oder muss.

Für den Heimatverein der Erkelenzer Lande waren Heike Vogt und Bernd Finken vom Leitungsteam des Virtuellen Museums und der Vorsitzende des Heimatvereins, Günther Merkens, nach Berlin gereist. „Das ist eine öffentliche Anerkennung unseres Projektes“, so Günther Merkens, „und über die Einladung haben wir uns sehr gefreut, zeigt sie, dass das Projekt auch überörtlich wahrgenommen wird“.

Irritiert waren die Erkelenzer bei einem Vortrag des ehem. Bundestagspräsidenden Wolfgang Thierse, der u.a. sagte, dass ein Bedürfnis nach Heimat bestehe und Heimat erhalten werden müsse. „Diese Aussage scheint aber wohl im Erkelenzer Land nicht zu gelten“ so Bernd Finken vom Virtuellen Museum, „wenn dem so wäre, bräuchten wir die verlorene Heimat erst gar nicht zu dokumentieren“.

Bernd Finken war es auch, der im Forum „Heimat im virtuellen Raum – geerdet?“ das Virtuelle Museum der verlorenen Heimat vorstellte. Die Teilnehmer waren u.a. von den vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten der Dokumentation überrascht. In einer interessanten Diskussionsrunde anschließend wurde deutlich, dass der vom Heimatverein eingeschlagene Weg der digitalen Dokumentation der verlorenen Heimat zukunftsgerichtet ist. „Wir fühlen uns bestätigt“, so Heike Vogt, „aber es liegt noch viel Arbeit vor uns“ stellte sie ergänzend fest.

Mittlerweile liegt eine weitere Einladung zur Vorstellung des Virtuellen Museums vor, und zwar zur IV. Heimat-Akademie Nordrhein-Westfalen am 07.09.2019 in Dortmund, veranstaltet vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Werbung für das virtuelle Museum

Mit Unterstützung der WestVerkehr wurde für das Virtuelle Museum zunächst für ein Jahr eine Werbung auf der Rückseite eines Busses angebracht. Der Heimatverein hofft, dass damit die Wahrnehmung des Virtuelles Museums gesteigert wird. mehr…

Spendenaktion für die Aufstellung des Hauptportalbogens der alten Immerather Kirche von 1767 an der Kapelle in Immerath

Im Zuge der Grabungen an der Abrisssstelle des „Immerather Domes“ wurden mehrere Bauteile des alten Kirchenbaus in einer beim Abbruch von 1888 vor Ort verbliebenen Planierschicht gefunden, so z.B. der Portalbogen aus Blaustein von 1767, der an der Nordseite des Westturmes gefunden wurde. Er überspannte den im Westturm -von 1767 bis 1770 komplett erneuert- gelegenen Haupteingang in die Kirche. mehr…

Am 19. Februar 1860 brannte der Kirchturm von St. Lambertus in Erkelenz

Die Brandkatastophe von Notre Dame in Paris erinnert an ein ähnlichnes Feuer, das am 19. Februar 1860 den Kirchturm von St. Lambertus in Brand setzte. Hubert Rütten hat dazu einen Bericht gefunden, den wir gerne veröffentlichen. mehr…

Landschaftsverband Rheinland startet in Keyenberg ein einmaliges Forschungsprojekt

Am Freitag, dem 05.04.2019, informierte der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in der Gaststätte „Keyenberger Hof“ die Bürger der Gemeinde Keyenberg über ein umfassendes Forschungs- und Dokumentationsprojekt, das er in Zusammenarbeit mit Heimatverein der Erkelenzer Lande e. V. und den Keyenberger Einwohnern zur Ortsentwicklung starten möchte.  mehr…

Ein interessanter Artikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger (Donnerstag/Freitag, 18./19. April 2019)

Heimatverein freut sich über Heimatscheck

Mit großer Freude und herzlichem Dank nahm der Heimatverein der Erkelenzer Lande e.V. den Heimatscheck des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW in Höhe von 2000,00 € durch die Bezirksregierung Köln entgegen. Diese Förderung hatte der Heimatverein beantragt, um Band 31 der Schriften des Heimatvereins „Aus der Geschichte des Erkelenzer Landes“ herausgeben zu können. Mit diesem Zuschuss konnte der Verein eine Finanzlücke schließen und den Band veröffentlichen. Beeindruckt waren die Heimatfreunde von der unbürokratischen und äußerst schnellen Abwicklung des Förderantrages; denn es dauerte nur knapp vier Wochen zwischen Antragsstellung und Förderbescheid.

links: Geschäftsführer Theo Görtz mit dem Heimatscheck, rechts: Vorsitzender Günther Merkens mit Band 31 der Schriftenreihe

 

Drei weitere Publikationen des Heimatvereins:

Die Dokumentation  zur Ausstellung der Erkelenzer Bildhauer, ein neues Faltblatt zur Kirche in Keyenberg  und ein Kalender 2019 mit alten Ansichten sind neu vom Heimatverein herausgegeben worden. mehr…

Als belgische Truppen Erkelenz besetzten!

Mit dem Waffenstillstand am 11. November 1918 in Compiègne war der Erste Weltkrieg für die deutsche Bevölkerung offiziell beendet. Die Bewohner des Rheinlandes aber sollten die Auswirkungen der vier Kriegsjahre erst jetzt in voller Tragweite zu spüren bekommen.

Auf der Grundlage der Bestimmngen des Waffenstillstandes vom 11. November 1918 besetzten zum 1. Dezember 1918 belgische, britische, amerikanische und französische Truppen das gesamte linksrheinische Gebiet und vier rechtsrheinische Brückenköpfe sowie die Stadt Köln, Koblenz, Mainz und Kehl. Nordwestlich von Düsseldorf quartieren sich belgische Truppen ein, zwischen Düsseldorf und Bonn britische, zwischen Bonn und Koblenz amerikanische, südlich von Koblenz französische. Rechts des Rheins wurde ein zunächst 10 km, ab Januar 1920 50 km breiter entmilitarisierter Streifen geschaffen.

Mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens am 11. November 1918 wurden belgischen Einheiten, aus Frankreich kommend, über Belgien nach Deutschland verlegt. Am 1. Dezember 1918 konnten belgische Truppen die Besetzung ihres Sektors vollziehen. In Erkelenz traf am Abend des 02. Dezembers 1918 eine belgische Landwehrkompanie ein.

Dieses Datum, also vor 100 Jahren, veranlasste Günther Merkens, den Vorsitzenden des Heimatvereins, auf Spurensuche zu gehen.  mehr…

Alltagskulturen und Häuser in den Abbaugebieten erforschen

In einem Vortrag im Alten Rathaus der Stadt Erkelenz referierten Frau Dr. Dagmar Hänel vom Landschaftsverband Rheinland und Frau Anja Schmidt-Engbrodt vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz am 15. November 2018 über die Notwendigkeit der Erforschung von Alltagskulturen und der Herkunft vieler Häuser in den Abbauortschaften.  mehr…

Interessante Aspekte bei den 2. Erkelenzer Museumsgesprächen

Reges Interesse fanden die 2. Erkelenzer Museumsgespräche am 24.11.2018 in der Kreissparkasse in Erkelenz. Der Vorsitzende Günther Merkens konnten neben den Teilnehmern der Podiumsdiskussion  etwa 50 Zuhörer begrüßen.  Zunächst stellte der Leiter des Arbeitskreises „Virtuelles Museum“ Wolfgang Lothmann den aktuellen Stand des Virtuellen Museums dar und zeigt die einzelnen Möglichkeiten des Zugangs auf.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, die von Prof. Hiram Kümper moderiert wurde,  ging es vornehmlich um die Frage, wie die bisherige Museumspädagogik in den virtuellen Raum übertragen werden kann. Schnell entwickelte sich mit den Zuhörern eine rege Diskussion, die einige interessante Ansatzpunkte brachte. Spannend könnte für den Heimatverein eine evtl. Zusammenarbeit mit der Europaschule Erkelenz werden, die deren Schulleiter, Willi Schmitz, ins Gespräch brachte. mehr…

Stadtgeschichte in 15 Kapiteln

Hubert Rütten leitet den Arbeitskreis zur Erforschung und Darstellung der Geschichte von Erkelenz und stellt den 31. Band der Schriften des Heimatvereins der Erkelenzer Lande vor. 14 Autoren verfassten dafür 15 Beiträge. mehr…


Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Seite der Rheinischen Post

(Foto: Ruth Klapproth, Text: Kurt Lehmkuhl)

Aus der Geschichte des Erkelenzer Landes

Innerhalb der Schriftenreihe des Heimatvereins veröffentlicht der Arbeitskreis Erforschung und Darstellung der Geschichte, der von Hubert Rütten geleitet wird, in unregelmäßigen Abständen Sammelbände zu lokalen historischen Themen.

Der Heimatverein will damit auch den Autoren ein Forum geben, die kleinere Beiträge erstellen, die alle dokumentationswürdig sind. Als Band 31 der Schriftenreihe ist jetzt der siebte Sammelband erschienen.

15 Autoren haben interessante Beiträge aus der Zeitspanne vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart geschrieben. Und gerade diese Vielfalt macht den Sammelband so interessant für den Leser. Die Autoren kommem aus dem Kreis der Heimat- und Familenforscher, aber auch aus der Geschichtswissenschaft, vornehmlich von der Universität Mannheim, zu der seit einiger Zeit gute Kontakt bestehen. Der Heimatverein dankt allen Autoren und Fotografen, dem Stadtarchiv Erkelenz und dem Pfarrarchiv Christ-König Erkelenz für die Unterstützung. Dank auch an verschiedene Mitglieder des Heimatvereins, die das Korrekturlesen übernommen haben. Die Schriftleitung hatte Hubert Rütten und Markus Fränzgen von Orange Type hat das Buchlayout entworfen. Auch diesen wird gedankt. Der Heimatverein dankt allen Unterstützern, die durch Ihre finzielle Unterstützung die Herausgabe möglich gemacht haben.

Der Band 31 wird für 12,50 € in den Buchhandlungen Viehausen und Wild, bei Alles in Maßen, bei Worms Leben und Genießen und in der Geschäftsstelle des Heimatvereins verkauft. Bei der Bücherbörse am 01. und 02.12.2019 im Alten Rathaus kann Band 31 ebenfalls auch erworben werden.

Foto: Ruth Klapproth

Stimmgewaltiger Chor vor großer Hörerschar

Der Cornelius-Burgh-Chor aus Erkelenz gab ein Konzert zugunsten der zerstörten Orgel in der Erkelenzer Partnerstadt Saint-James. mehr…


Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Seite der Rheinischen Post

(Foto: Ruth Klapproth, Text: Daniela Giess)

Immerather Windmühle abgerissen!

Letzte Woche wurde ein weiteres Kulturdenkmal im Erkelenzer Land unwiderbringlich zerstört: Die Immerather Windmühle.
Wann die Mühle erbaut wurde, wird in der Literatur unterschiedlich dargestelltNach älteren Quellen entstand sie in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts unter dem Jülicher Herzog Wolfgang Wilhelm, nach neuerer Literatur 1780. In beiden Fällen ist sie vom Landesherren erbaut und verpachtet worden. 1802 beschlagnahmten die Franzosen die Mühle und verkauften sie 1803 an den Müller Heinrich Lauterborn aus Jackerath. Im 19. Jahrhundert besaß die Mühle zwei Mahlgänge. Diese dienten zum Fruchtmahlen und Schälen von Gerste. …mehr

Hambacher Wald und Keyenberg?

Hambacher Wald und Keyenberg, wo besteht da ein Zusammenhang? In den letzten Wochen war der Hambacher Wald täglich präsent in den Medien. Viele tauende Menschen haben am Wochenende friedlich für den Erhalt des Waldes prodestiert. Das ist auch gut so, aber wo waren die Prodeste beim Abriss der Kirchen in Borschemich und Immerath? Ja, in Immerath waren einige Greenpeace-Aktivisten und andere konnte man fast an zwei Händen zählen, in Borschemich war es noch weniger. Und der Rodungsstop im Hambacher Wald hat eine neue Diskussion um den Braunkohleabbau entfacht. …mehr

Erkelenzer „Vituelles Museum der verlorenen Heimat jetzt im Internet zu besuchen!

Ein Museum im Internet, das darauf ausgelegt ist, weiter zu wachsen, ist am Montag in Erkelenz eröffnet worden. Bereits die ersten Reaktionen zeigten, dass die virtuelle Ausstellung eine große emotionale Kraft besitzt. Mit den Orten Keyenberg, Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich wird der Verlust der Heimat dokumentiert. Immerath, Borschemisch, Pesch und Lützerath werden folgen… …mehr

   

Mitgliederversammlung am 03.10.2018

Nach dem ungewöhnlichen musikalischen Auftakt, den Theo Schläger mit zwei selbst geschriebenen und komponierten Liedern bestritt, berichtete Günther Merkens als Vorsitzender über das Vereinsgeschehen der letzten Monate. Hervor hob er die Wiederbelebung der Informationsserie über bedeutende Bau- und Kunstwerke in Erkelenz. Diese Serie wurde mit einem Faltblatt zur Jakobuskapelle in Wockerath fortgesetzt. Weitere Flyer werden folgen. Das Wagnis, einen Jahreskalender mit Motiven aus dem alten Erkelenz herauszubringen, habe sich gelohnt. Daher soll es für 2019 einen weiteren Kalender geben. Bis zum Ende Jahres werden noch Band 31 der Schriftenreihe und die Dokumentation über die Ausstellung „Holz – Stein – Metall“ erscheinen.

Nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüfer wurde dem Schatzmeister und dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Der krönende Höhepunkt der Versammlung war die Vorstellung und Darbietung einer Entdeckung, die Professor Dr. Norbert Brendt gemacht hat. Er hat bei seiner Recherche über Cornelius Burgh, der im 17. Jahrhundert in Erkelenz als Komponist und Jurist gewirkt hat, ein bislang noch nicht in Erkelenz bekanntes und gesungenes Lied für drei Stimmen entdeckt. In der Schlossbibliothek Arnsberg ist Brendt auf die Komposition gestoßen, vielmehr auf ein Notenblatt in einem sehr schlechten Zustand, das aus dem Jahre 1622 datiert ist. „Hic est panis angelorum“ ist Teil der Sammlung Liber primus, in der Burgh 1626 20 dreistimmige Werke veröffentlichte.

Mit Akribie und wissenschaftlichem Sachverstand hat Brendt das Lied in die Form gebracht, in der es bei der Versammlung von seiner Ehefrau und dem Ehepaar Gatzen vorgetragen werden konnte. Ergänzt durch Erklärungen und Beispielen erhielten die Besucher bei der Uraufführung einen weiteren, lebendigen Einblick in das Wirken des Mannes, der dem Cornelius-Burgh-Chor des Heimatvereins seinen Namen gab.

Mit einem Ausblick auf die kommenden Aktivitäten schloss der Vorsitzende die Mitgliederversammlung.

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