Aktuelles

Alle Aktivitäten mit persönlichen Kontakten hat der Heimatverein bis auf weiteres eingestellt.

In Abstimmung mit den zuständigen Stellen/Behörden sagt der Heimatverein der Erkelenzer Lande e.V. bis auf weiteres alle  Veranstaltungen und Studienfahrten wegen der Infektionsgefahr ab. Ersatztermine werden wir zu gegebener Zeit veröffentlichen. Die Geschäftsstelle ist geschlossen und telefonisch nicht erreichbar!

Der Heimatverein wünscht Ihnen dass Sie gut und gesund durch die Zeit kommen.

Aktuelle Informationen und Neuigkeiten finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite.

Das Virtuelle Museum ist weiterhin unter www.virtuelles-museum.com erreichbar!

Alta Trinita Beata

Liebe Freunde des Heimatvereins,
die Botschaft dieser Woche entspringt wieder den Stimmen des Cornelius-Burgh-Chores und den Glocken von Heilig Kreuz Keyenberg. „Alta Trinita Beata“ ist ein Stück eines unbekannten italienischen Komponisten aus dem 15. Jahrhundert. Das Stück verbreitet eine liebliche Stimmung und geht vielen sehr zu Herzen. Wir hoffen, dass es eure Herzen ein wenig erreicht. Nehmt diese Stimmung mit in die Sommerferien und lasst es Euch gut ergehen. Seit Ostern haben wir Euch jede Woche einen Gruß aus den Aktivitäten des Heimatvereins zugesandt. Mit dem Start der Schulferien machen die Autoren der Grüße eine Pause. Wir wünschen uns, dass es Euch Freude gemacht hat die Botschaften zu hören und zu lesen. Euch allen eine gute Zeit. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
Aufgenommen wurde das Stück in Heilig Kreuz, Keyenberg vom Cornelius-Burgh-Chor unter der Leitung von Reinhold Richter im Mai 2019. Sie finden dieses Lied auch auf unserer CD: „CANTATE – Die Musik bleibt“. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website: www.cornelius-burgh-chor.de

Den Film können Sie hier in optimaler Bildqualität sehen.

An Irish Blessing

Liebe Freunde des Heimatvereins,
aus dem Repertoire des Cornelius Burgh Chores stellen wir Ihnen heute ein bekanntes Stück vor. „An Irish Blessing“ ist angefüllt mit Segenswünschen. Der Text ist in englischer Sprache verfasst. Das klingt für die Erkelenzer Lande auf den ersten Blick nicht nach Heimat. Allerdings ist das Stück so bekannt, dass es ein vertrautes heimatliches Gefühl vermitteln kann.

Den Liedtext finden sie in einer abendlichen Szenerie auf dem Weg vom Tagebaurand unterwegs nach Erkelenz. Aufgenommen wurde das Stück in Heilig Kreuz, Keyenberg vom Cornelius-Burgh-Chor unter der Leitung von Reinhold Richter im Mai 2019. Sie finden dieses Lied auch auf der CD: „CANTATE – Die Musik bleibt“. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website: www.cornelius-burgh-chor.de  
Den Film können Sie hier in optimaler Bildqualität sehen.

Aktivitäten werden wieder aufgenommen!

Keiner weis was wirklich in der nächsten Zeit kommt, gleichwohl planen wir die Rückkehr in die „Normalität“.

Im Virtuellen Museum ist weiter gearbeitet worden, die zweite Phase wird in wenigen Tagen fertig und dann auch für alle erlebbar sein. Das Leitungsteam hat viel Zeit und Mühe in diese zweite Phase  gesteckt. Lassen Sie sich vom Ergebnis überraschen. Die dritte Phase -Museum spielerisch entdecken- ist in Arbeit, erste Überlegungen werden umgesetzt.

Auch in den Arbeitskreisen werden wieder Aktivitäten angeboten. Ab 15.06.2020 sind Treffen mit größerer Personenzahl wieder möglich, so dass auch in den Arbeitskreisen Aktivitäten möglich sind. Wir werden Sie entsprechend informieren.

Die Studienfahrten wollen wir im September wieder aufnehmen, und zwar am 17.09.2020 nach Kloster Steinfeld und Monschau. Die Einladung dazu kommt demnächst. Auch in den folgenden Monaten werden wir jeweils eine Tagesfahrt anbieten, u.a. am 14.11.2020 zur Ausstellung „Der gekaufte Kaiser -Die Krönung Karls V. und der Wandel der Zeit“ und „Bon Voyage, Reisen in der Kunst der Gegenwart“ in Aachen.

Die Mehrtagesfahrt vom 03. bis 06.12.2020  „Advent an der Romantischen Straße, Dinkelsbühl, Nördlingen und Augsburg“ ist weiter in der Planung und wir hoffen, dass sie stattfinden kann. Auch hier werden wir Sie zeitgerecht informieren.

Was die Veranstaltungen zu „100 Jahre Heimatverein“ betrifft, so sind wir noch in der „Warteschleife“. Vielleicht sind die Konzerte, die Jubiläumsfeier am 03.10.2020 und die Ausstellung möglich. Wir warten zunächst die weitere Entwicklung ab und werden Sie zeitnah informieren.

Unser Mitglied Wilhelm Borgs hat gekonnt und in seiner typischen Art die Hoffnung auf kommende Aktivitäten des Heimatvereins zeichnerisch zusammengefasst.

Du, ming Stadt

Über lange Jahre haben Heimat interessierte unsere Stadt besungen und fotografiert.  Theo Schläger hat Gedichte geschrieben und Lieder komponiert. Ein besonderes Anliegen ist ihm unser heimatlicher Dialekt. In dem Lied „Du, ming Stadt“ besingt er die Verbundenheit zu seiner/unserer Heimatstadt in unserem Dialekt. Ohne, dass der Name Erkelenz fällt, ist offensichtlich unser Erkelenz gemeint. Das Lied ist 2011 im Tonstudio von Micki Schläger aufgenommen worden und vom Heimatverein auf der Mundart CD 2 veröffentlicht worden. Die meistens Fotos im Film hat Hermann Schwingens aus Oerath aufgenommen.

„Route gegen das Vergessen“ – Neuer Radtourenflyer verfügbar

Nachdem aufgrund der regelmäßigen Nachfrage das Radtouren-Faltblatt für die 2006 initiierte „Route gegen das Vergessen“ in Erkelenz vergriffen war, stellte der Heimatverein der Erkelenzer Lande e.V. eine Neuauflage des Prospektes vor. Der Vorsitzende des Heimatvereins Günther Merkens unterstrich dabei die Förderung durch das Land NRW: „Im Rahmen von NRWeltoffen wird ein großer Teil der Druckkosten als Maßnahme innerhalb des lokalen Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus erstattet. Das empfinden wir als Bestätigung unserer Arbeit für die Routenentwicklung und Routenbetreuung in den zurückliegenden Jahren.“ Für die graphischen Neuerungen in der aktuellen Auflage, die auf einer Ursprungsversion von Willi Wortmann fußt, zeichnet Michael Franke verantwortlich.

Hubert Rütten, der regelmäßig Besucherinnen und Besucher über die zwölf Stationen umfassende Tour begleitet, erläutert die Wichtigkeit des Radtouren-Prospektes: „Von den zwölf Punkten, an denen wir an Täter, Opfer und Mitläufer des NS-Regimes erinnern, befinden sich neun in der Erkelenzer Kernstadt. Zusätzlich hat das ehrenamtlich tätige Team bei der Recherche zur Routenentwicklung 2006 bis 2008 Erinnerungspunkte in Lentholt, Hetzerath und Lövenich definiert. Die Orte bilden in einer 25 km langen Radtour die in der Region einzigartige Möglichkeit, die regionale Geschichte von Aufstieg und Niedergang der Nazidiktatur mit dem Rad zu erkunden.“

Der Tourenflyer liegt -nach der Wiedereröffnung- in der Geschäftsstelle des Heimatvereins (Stadtbücherei Erkelenz, 3. Etage) und im Bürgerbüro der Stadtverwaltung aus. Außerdem ist die Tour auf dieser Webseite bei Projekte – Route gegen das Vergessen“ nachlesbar.

Cantate! Die Musik bleibt

Diesen Titel haben wir unserer CD gegeben. Aufgenommen wurde sie in der Heilig-Kreuz-Kirche in Erkelenz Keyenberg, der ältesten Kirche der Erkelenzer Lande. Durch den Tagebau Garzweiler wird dieser Ort der heimischen Kirchenmusik unwiederbringlich verschwinden. Deshalb möchte der Cornelius-Burgh-Chor als Teil des Heimatvereins der Erkelenzer Lande diesen identitätsstiftenden Teil der Heimat mit einem CD-Projekt bewahren. Der Heimatverein tritt für die Pflege des Heimatbewusstseins und des Bewusstseins für Geschichte, Kunst und Kultur der Einwohnerinnen und Einwohner der Erkelenzer Lande ein. In diesem Sinne ist es dem Cornelius-Burgh-Chor, der in Erinnerung an den gleichnamigen Kantor und Komponisten, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts in Erkelenz wirkte, 1983 gegründet wurde, ein besonderes Anliegen, die Werke der früher hier ortsansässigen Komponisten Cornelius Burgh sowie Franz Nekes in der ältesten Kirche der Erkelenzer Lande, der Heilig-Kreuz-Kirche in Erkelenz-Keyenberg, einem Ortsteil von Erkelenz, der dem Tagebau Garzweiler weichen muss und abgerissen wird, als identitätsstiftenden Teil der Heimat aufzuführen und mit einer CD Aufnahme zu bewahren. Damit erfolgt nicht nur über die aufgenommenen Werke, sondern auch über den besonders geschichtsträchtigen Aufnahmeort die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Stadt Erkelenz. Heimat wird an dieser Stelle gelebt und auf musikalischem Wege erfahrbar gemacht.

Hier ein kleiner Auszug aus unserer CD. Die Bilder im Film zeigen unsere Heimat in besonderer Stimmung

Erinnerungen an Seuchen im Erkelenzer Land – Das Rochuskapellchen in Erkelenz

Die Corona-Pandemie und deren vielfältige Auswirkungen bringen schon seit Wochen sowohl das private als auch das öffentliche Leben „durcheinander“. So etwas in unserer Zeit, dies erschien bisher eigentlich unmöglich. Aber immer schon, auch im Erkelenzer Land, hat es Seuchen -z.B. Pest, Cholera, Lepra- mit vielen Erkrankten und Toten gegeben und es gab auch Einrichtungen, in denen Erkrankte isolierten wurden, z.B. in sog. Siechen- oder Leprosenhäusern. Von Behandlung, so wie heute, kann natürlich nicht gesprochen werden. Im Grunde genommen ging es nur darum,  die Erkrankten zu isolieren und Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden.

In Erkelenz ist das älteste Siechenhaus im Jahre 1535 nachgewiesen. Es lag zwischen Erkelenz und Oestrich, etwa da wo heute die Grünanlage süd-östlich vom Ziegelweiher ist. Vielmehr ist nicht bekannt, auch nicht wie lange es bestanden hat, 1619 ist es nochmals erwähnt. Später, nachweislich 1712 bis 1719 findet man durch Flurnamen Hinweise auf ein Siechen- oder Leprosenhaus zwischen Erkelenz und Oerath, gelegen hinter der Gabelung der Straßen nach Roermond und Wegberg/Venlo in Richtung Oerath. Wann genau es hier entstanden ist, ist nicht bekannt, wohl irgendwann nach dem Jahre 1619. Bekannt ist aber, dass das Siechenhaus im Jahre 1720 abgebrochen und das Grundstück verpachtet wurde.

Finanziert wurden die Leprosenhäuser überwiegend durch Stiftungen, die vom sog. Siechenmeister verwaltet wurden. Über das Leben in den Leprosenhäuser in Erkelenz ist wenig bekannt. Allgemein dienten sie der Isolierung insbesondere von Lepraerkrankten, so gab es z.B. zeitweise Eheverbote für an Lepra  Erkrankte. Wahrscheinlich lebten, zumindest zeitweise, aber  auch Familien im Siechenhaus. Dies ergibt sich u.a. aus dem Taufregister von St. Lambertus.

Siechen- und Leprosenhäuser gab  es auch in Kückhoven, Unterwestrich und Gerderath.

In Band 20, Seite 116 der Schriftenreihe des Heimatvereins hat Hans-Otto Brans einen sehr ausführlichen Artikel „Leprosenhäuser im heutigen Stadtgebiet von Erkelenz“ geschrieben. Diesen Artikel können Sie hier lesen.

An der Straßengabelung  Roermond –  Venlo wurde 1772 ein Kapellchen  zu Ehren des Heiligen Rochus, u.a. dem Schutzpatron der Pest- und anderen Seuchenkranken erbaut, es sollte an das ehemaligen Siechenhaus, das in diesem Bereich gestanden hatte, erinnern.

Gerd-Dieter Helbig hat die Geschichte des Rochuskapellchen zusammengestellt. Lesen Sie seinen Bericht. mehr…

Vor 75 Jahren: Ende des 2. Weltkrieges im Erkelenzer Land

Am 8. Mai vor 75 Jahren endete mit der bedingungslosen Kapitulation der 2. Weltkrieg. Für die Menschen im Erkelenzer Land war dieses Datum  im Hinblick auf das Ende der Kampfhandlungen sicherlich ohne wesentliche Bedeutung, denn hier war schon Ende Februar 1945 mit der Eroberung durch die Amerikaner der Krieg faktisch zu Ende. Über die letzten Tage des Krieges im Erkelenzer Land im Februar 1945 haben wir schon berichtet.

Aber was geschah danach, denn Frieden war ja noch nicht, die Erkelenzer Lande waren besetzt, zunächst von den Amerikanern, die dann später von den Engländern abgelöst wurden. Die Berichte über die Geschehnisse dieser Zeit sind dürftig, ist auch verständlich, denn die wenigen im Erkelenzer Land Verbliebenen hatten andere Sorgen.

In dem folgenden Bericht haben wir einige Ereignisse der Zeit nach dem Einmarsch der Amerikaner in Erkelenz zusammengefasst.

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Heimatverein schickt wöchentlich eine „Botschaft der Hoffnung“ an die Mitglieder

Die Co­ro­na­kri­se wird die Men­schen noch ei­ni­ge Zeit be­schäf­ti­gen. Das Ver­eins­le­ben, so­weit es per­sön­li­che Kon­tate be­trifft, steht – eben auch im Hei­mat­ver­ein – still. Wann es wie­der zu „le­ben­di­gen“ Be­geg­nun­gen zu­rück­fin­det, ist noch voll­kom­men un­klar. Dazu Vor­sit­zen­der Gün­ther Mer­kens: „Dem Hei­mat­ver­ein ist es in die­ser Si­tua­ti­on wich­tig, an die Ak­ti­vi­tä­ten des Ver­eins zu er­in­nern. Aus die­sem Grund wird er al­len Mit­glie­dern wö­chent­lich ei­ne ,Bot­schaft der Hoff­nung’ sen­den.“ Der An­fang wur­de mit Mund­art­ge­dich­ten von Theo Schlä­ger zur Co­ro­na­kri­se ge­macht, es folg­ten dann zwei Stü­cke aus der letz­ten CD des Cor­ne­li­us-Burgh-Cho­res. Wei­te­re Mu­sik­stü­cke, zum Bei­spiel von der CD „Den­noch Hei­mat“, Wort­bei­trä­ge und Fo­tos wer­den fol­gen.

Die Rheinische Post hat heute darüber berichtet. mehr…

Ein Beispiel für die „Botschaft der Hoffnung“ finden Sie hier:

Veranstaltungen für die 100 Jahresfeiern angepasst 

Infolge der behördlichen Einschränkungen, aber auch im Interesse der Gesundheit unserer Besucher haben wir die geplanten Veranstaltungen zu 100 Jahre Heimatverein angepasst. Einzelheiten hier…

Arbeitskreis Hückelhoven weiterhin aktiv!

Der Arbeitskreis Hückelhoven im Heimatverein der Erkelenzer Lande hat ein Bild aus dem Jahre 1940 erworben, das einen interessanten Blick auf die Kirche und in das Rurtal zeigt. Zur Geschichte des Bildes hat Willi Spichartz recherchiert, Einzelheiten dazu hier…

Auch für die Zeit nach der Corona Pandemie plant  der Arbeitskreis bereits einige Veranstaltungen. Wir hoffen alle, dass diese Veranstaltungen im Interesse unserer Mitglieder und Freunde stattfinden können. mehr…

 

Heimatverein wirbt für das Virtuelle Museum

Bedingt durch die Corona Pandemie bieten Museen, Konzerthäuser u.a. jetzt verstärkt digitale Rundgänge, Konzert usw. an.

Der Heimatverein der Erkelenzer Lande hat bereits im Oktober 2018 – also lange vor den vielen virtuellen Museumsrundgängen, die jetzt in der Corona-Krise angeboten werden – ein „echtes“ virtuelles Museum eröffnet. Aus diesem Grunde haben wir eine Presseinformation an überregionale Medien verschickt.

Außerdem:  Der Heimatverein ist nicht nur Trendsetter mit seinem Virtuellen Museum. Mit dem Instagram-Hashtag „MuseenEntdecken“ (#MuseenEntdecken) nimmt das Museum in diesem Jahr am Internationalen Museumstag am 17. Mai teil. mehr…

 

Theo Schläger mit „Seniorejedanke zu Corona“

Theo Schläger, der Leiter des Arbeitskreises Mundart und nimmermüde in Sachen Mundart aktiv, hat sich viele Gedanken zum aktuellen Thema „Corona“ gemacht, natürlich ob platt. Für „Ausländer“ ist jeweils eine Übersetzung beigefügt. Lassen Sie sich überraschen.

Weitere Gedichte von Theo Schläger hier…

 

Seniorejedanke zu Corona

Hänt als Kenger d´r Kreech üverstange.
Send donoh durch en Nu-etzick jejange.
Moote li-ere, wat et heesch te verzichte
un sech no dem, wat do wuar, te richte.

Hänt e kapott Lank wi-er möt opjebo-ut
un op en biätere Zukunf vertro-ut.
Dat es och ärch lang joot jejange,
bruukete net öm de Zukunf te bange.

Hät sech jeängert jetz üver Näät,
schlemmer wie ver dat hödde jedäät.
Möt Corona kuame wi-er Sorje,
wie jeht et möt os wigger morje?

Ver Äldere besongesch jefährdet send,
weil ver et verki-ede Alder hänt.
Wat os blitt? Et kann bloß joot jonn,
wat hölp un senn mott och te donn.

All tesame, Jonge un Alde,
motte jetz tesame halde.
Keene hätt en Jarantie.
Äver die hänt ver jo nie.

Wenn ver all vernönftich send,
ver och jo-e Chance hänt.
Komme vleez möt e blau Ooch d´rvan.
Wie jlöcklich wüere ver dann!

Übersetzung

Haben als Kinder den Krieg überstanden.
Sind danach durch eine Notzeit gegangen.
Mussten lernen, was es heißt, zu verzichten
und sich nach dem, was da war, zu richten.

Haben ein kaputtes Land wieder mit aufgebaut
und auf eine bessere Zukunft vertraut.
Das ist auch sehr lange gut gegangen,
brauchten nicht um die Zukunft zu bangen.

Hat sich geändert jetzt über Nacht,
schlimmer wie wir das hätten gedacht.
Mit Corona kamen wieder Sorgen,
wie geht es mit uns weiter morgen?

Wir Älteren besonders gefährdet sind,
weil wir das verkehrte Alter haben.
Was uns bleibt?
Es kann bloß gut gehn,
was hilft und sein muss auch zu tun.

Alle zusammen, Junge und Alte,
müssen jetzt zusammenhalten.
Keiner hat eine Garantie.
Aber die haben wir ja nie.

Wenn wir alle vernünftig sind,
wir auch gute Chancen haben.
Kommen vielleicht mit ’nem blauen Auge davon.
Wie glücklich wären wir dann!

Heimatverein besteht 100 Jahre

In diesem Jahr besteht der Heimatverein 100 Jahre. Auf drei Rollups wird prägnant mit Texten  und Bildern die 100-jährige Geschichte dargestellt.

Rita Hündgen, Michael Franke und Hubert Rütten haben die Fakten zusammengetragen und die Rollups gestaltet. Diese werden bei Veranstaltungen des Heimatvereins auf die Geschichte des Vereins hinweisen.

Ehrenwanderführer des Heimatvereins Willi Pflipsen gestorben

Willi Pflipsen, langjähriger Leiter des Arbeitskreises Wandern im Heimatverein der Erkelenzer Lande und seit kurzem Ehrenwanderführer ist tot. Der Heimatverein und alle die ihn kannten und erlebt haben, trauern mit seiner Familie um ihn. Willi Pflipsen hat sich um den Heimatverein verdient gemacht.

Mehr als fünfzehn Jahre hatte Willi Pflipsen aus Granterath den Arbeitskreis „Wandern“ im Heimatverein der Erkelenzer Lande geleitet. Viele Wanderungen hat er koordiniert und zusammen mit den Wanderführern geplant. Mit viel Sachverstand und Umsicht hat er den Arbeitskreis geleitet. Und nicht nur das, so manche Wanderung hat er auch selbst geführt und dabei den Teilnehmern die Schönheit der Landschaft im Erkelenzer Land und darüberhinaus nahe gebracht. In jedem Jahr organisierte er eine Wanderwoche, wo dann verschiedene Regionen in Deutschland, z.B. im Spessart, in der Röhn oder im Westerwald erkundet wurden.

Zweimal im Monat ging es hinaus in die Natur, einmal für einen halben Tag und im Wechsel dann eine Tageswanderung. Das ergibt fast 400 Wanderungen und die „erwanderten“ Kilometer überschreiten die 5.000 Kilometer-Marke. Dazu der Vorsitzende des Heimatvereins, Günther Merkens: „Der Arbeitskreis Wandern ist der bewegenste Arbeitskreis des Heimatvereins und Willi Pflipsen der Motor“.

Aus gesundheitlichen Gründen hatte Willi Pflipsen vor einiger Zeit schweren Herzens die Leitung des Arbeitskreises abgegeben. Der Vorstand des Heimatvereins sprach ihm dafür Dank und Anerkennung aus und hat Willi Pflipsen zum Ehrenwanderführer des Heimatvereins ernannt. Dieser Dank gilt jetzt um so mehr und der Heimatverein und seine Wanderfreunde werden Willi Pflipsen nicht vergessen.

Leider musste die für März geplante Ehrung im Kreise seiner Wanderfreunde wegen der augenblicklichen Situation verschoben werden. Neben dem Vorstand haben auch viele seiner Wanderfreunde ihm Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Neuer Leiter des Arbeitskreises ist Frank Maraite, im Erkelenzer Land kein Unbekannter, zuletzt war er 2018/2019 Karnevalsprinz in Erkelenz. Unter seiner Leitung wird wieder gewandert, sobald die widrigen Zeitumstände es zu lassen.

Das Foto ist vom Heimatverein. Rechts Willi Pflipsen zusammen mit einigen Mitgliedern der Wandergruppe vor der inzwischen abgerissenen Immerather Windmühle

 

Virtuelles Museum ist immer geöffnet!

Mit dem Virtuellen Museum dokumentiert und bewahrt der Heimatverein der Erkelenzer Lande u.a. die Kulturgüter, die durch den Braunkohletagebau unwiederbringlich verloren gehen. Auch in den Zeiten der Coronakrise ist das Virtuelle Museum rund um die Uhr geöffnet und erreichbar. Interessant ist, dass zur Zeit die „Besucherzahlen“ stetig zu nehmen. Gestern hat die RP zum Virtuellen Museum berichtet. mehr…

 

Als Erkelenz in Trümmer sank

Entgegen anders lautender Meldungen wird der Vortrag „Als Erkelenz in Trümmer sank“ am 20.04.2020 nicht stattfinden. Ob und ggf.. wann der Vortrag stattfindet, wird zu gegebener Zeit mitgeteilt. mehr…

Spende für den Heimatverein

Stadt Erkelenz, Kreissparkasse Heinsberg und Volksbank Erkelenz unterstützen durch eine Spende einige Musikveranstaltungen des Heimatvereins im Jubiläumsjahr. mehr…

Virtuelles Museum beim Kulturbrunch des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Münster vorgestellt

Auf Einladung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe stellten Heike Vogt und Bernd Finken am 31.01.2020 beim „Kulturbrunch“ im Hause des Landschaftsverbandes in Münster das Virtuelle Museum der verlorenen Heimat vor. Unter dem Motto „Museum digital“ diskutierten mehr als 100 überwiegend hauptamtlich Tätige in Museen und Kultureinrichtungen in Westfalen über Ideen, Projekte und Zukunftsperspektiven im digitalen Bereich der Kultur. Die Idee und vor allem die Gestaltung des Virtuellen Museums der verlorenen Heimat fanden großes Interesse und Anerkennung bei den Teilnehmern. Für die Erkelenzer Teilnehmer war aber auch interessant, was sich sonst im digitalen Bereich der Kultur tut und die eine oder anderer Idee sowie neue Kontakte wurden mit nach Hause genommen.

Zwei neue Informationen im Rahmen der Serie „Bedeutende Bau-und Kunstwerke in Erkelenz“

Mit der Evangelischen Kirche Erkelenz und Die Fenstergestaltung in der evangelischen Kirche Erkelenz hat der Heimatverein zwei weitere Informationsblätter in der Reihe „“Bedeutende Bau-und Kunstwerke in Erkelenz“ herausgegeben. mehr…

Ausstellung – Ordensleben im Erkelenzer Land

Dies ist der Titel einer Ausstellung, welche der Heimatverein der Erkelenzer Lande e.V. und der Förderverein Hohenbusch e.V. im Herbst 2020 auf Haus Hohenbusch präsentiert. Die Ausstellung ist ein Programmpunkt anlässlich des 100jährigen Bestehens des Heimatvereins und des 20jährigen des Fördervereins Hohenbusch. Die Vorarbeiten haben bereits begonnen, in diversen Archiven wird geforscht. Das Projektteam unter der Leitung von Rita Hündgen bittet die Bürgerinnen und Bürger evtl. vorhandene Fotos, Exponate oder Informationen über das Wirken der Ordensschwestern in Erkelenz, Kückhoven, Lövenich, Golkrath, Borschemich, Immerath, Holzweiler und Schwanenberg.

Informationen, Fotos etc. bitte an:
Frank Körfer: Tel. 0172-2072073, Email: info-hohenbusch@gmx.de
Rita Hündgen: Tel. 02431-879149, Email: rh_cloud@hotmail.com

Ein Bericht über die jüdischen Friedhöfe im Kreis Heinsberg

Bericht: myREGIO.TV
Kamera: Michael Franken

Chormusik und Kirchenklang verewigt

Der Cornelius-Burgh-Chor des Heimatvereins bringt mit der CD „Cantate! Die Musik bleibt“ ein tonales Zeugnis aus der Kirche Heilig Kreuz in Keyenberg. Die CD bietet einen Querschnitt des Repertoires des Chores, sowohl a-capelle als auch instrumental begleitet. Darüber hinaus wird mit dem Aufnahmeort der „Klangraum“ der Kirche Heilig Kreuz dokumentiert, die in absehbarer Zeit dem Braunkohletagebau zum Opfer fällt. mehr

Jüdische Friedhöfe im Kreis Heinsberg jetzt digital erfasst

Auf Initiative von Hubert Rütten, Leiter des Arbeitskreises Erforschung und Darstellung  der Geschichte im Heimatverein der Erkelenzer Lande, sind nunmehr auch die jüdischen Friedhöfe im Kreis Heinsberg digital erfasst und für jedermann abrufbar. In einer Veranstaltung des Heimatvereins und der Stadt Erkelenz am 20.11.2019 wurden Einzelheiten vorgestellt. mehr

DVD Erkelenz 1550 wird sehr gut angenommen!

Seit dem Erscheinen der DVD Erkelenz 1550 sind fast 1.000 Stück verkauft worden und deshalb hat der Heimatverein weitere 500 Stück herstellen lassen. Der in Erkelenz geborene

Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaftler Prof. Dr. Ralf Georg Czapla, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, hat eine umfassende Wertung der DVD geschrieben. mehr

Die DVD „Erkelenz 1550 – Eine Stadt in der frühen Neuzeit – kostet 10 € und ist erhältlich bei der Geschäftsstelle des Heimatvereins, in den Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Erkelenz, in den Buchhandlungen Viehausen und Wild sowie bei Alles in Maaßen in Erkelenz.

10 minütiger Trailer (214 MB)

Heimatverein gedenkt der Gefallenen des Grenzlandes

Seit vielen Jahren wird am Volkstrauertag am Lambertiturm, dem Mahnmal für die Gefallenen des Grenzlandes, der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht,  gleichzeitig aber auch zu Versöhnung, Verständigung und Frieden gemahnt. mehr

Land NRW fördert Virtuelles Museum

Heimat hat offene Arme, sie grenzt nicht aus, sie schließt ein. Heimat entwickelt sich weiter“
(Ministerin Ina Scharrenbach zum Heimatbegriff)

Im Rahmen des Förderungsprogramms „Heimat-Zeugnis“ hat das Land NRW dem Heimatverein einen Zuschuss von 135.000 € gewährt. Mit dieser Förderung soll die Plattform es  Virtuelle Museums gamifiziert werden.  Die Ministerin Ina Scharrenbach vom MHKBG NRW überbrachte am 26.10.2019 den Zuwendungsbescheid. mehr

Ein niederrheinischer Orientbericht

Etwa eineinhalb Jahrzehnte hielt sich der unbekannte Autor vom Niederrhein in der Osttürkei, Armenien, Georgien, Palästina und Ägypten auf, wobei er den Sultan aus der Nähe kennenlernte. Nach seiner Rückkehr im Jahr 1348 berichtete er über das Zusammenleben von Christen, Juden und Muslimen im Vorderen Orient und legte den ersten bekannten deutschsprachigen Orientbericht vor. Damit weckte er im Rheinland das Interesse breiterer Kreise für fremde Kulturen und ferne Länder, ist sich Professor Helmut Brall-Tuchel sicher und geht davon aus, dass dieser Text den in Erkelenz begrabenen Ritter Arnold von Harff angeregt haben dürfte, von 1496 bis 1498 selbst an einige der beschriebenen Orte zu reisen. mehr

Heimatverein schnürt Jubiläumsprogramm

Das Paket ist geschnürt, aber noch nicht fest verschlossen. Der Heimatverein der Erkelenzer Lande feiert 2020 sein hundertjähriges Bestehen und hat dafür ein umfangreiches Festprogramm zusammengestellt, „das allerdings noch erweitert werden soll“, kündigt Vorsitzender Günther Merkens an. Schon jetzt stehen 22 Veranstaltungen auf dessen Liste: Stadtführungen, Konzerte, Ausstellungen, Tagungen, Vorträge, ein historisches Festmahl und der Festtag selbst am 3. Oktober, auf den Tag genau hundert Jahre nach der Gründung als Erkelenzer Geschichts- und Altertumsverein. mehr

Spaziergang durch das Erkelenz des Jahres 1550

In jahrelanger Arbeit hat Willi Wortmann, viele Jahre auch Mitglied des Vorstandes des Heimatvereins, eine Zeitreise durch das Erkelenz des Jahres 1550  filmisch gestaltet. In einem 77-minütigem Film wird die Geschichte der Stadt Erkelenz aus der Sicht des Chronisten Mathias Baux eindrucksvoll dargestellt. Neben ausführlichen Darstellung zur Stadtbefestigung werden u.a. die Baugeschichte von St. Lambertus, des Alten Rathauses und der Leonhardskapelle behandelt. Interessant sind auch die Spaziergänge durch die mittelalterliche Stadt. mehr

Die DVD „Erkelenz 1550 – Eine Stadt in der frühen Neuzeit – kostet 10 € und ist erhältlich bei der Geschäftsstelle des Heimatvereins, in den Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Erkelenz, in den Buchhandlungen Viehausen und Wild sowie bei Alles in Maaßen in Erkelenz.

10 minütiger Trailer (214 MB)

Wiederwahl: Heimatverein der Erkelenzer Lande schickt den Vorstand einstimmig in das Jubiläumsjahr

Bei der Mitgliederversammlung am 03.10.2019 wurde der bisherige Vorstand einstimmig für zwei weitere Jahre gewählt. Daneben standen Berichte über die Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr sowie der Ausblick auf das kommende Vereinsjahr im Mittelpunkt der Versammlung. mehr

Heimatverein stimmt auf das Jubiläumsjahr 2020 ein

Mit dem Leitgedanken „Heimat im Wandel„, wurde am 26.09.2019 vor fast 100 Zuhörern im Herrenhaus des ehem. Kreuzherrenklosters Hohenbusch  der Auftakt für die Jubiläumsfeiern zum 100jährigen Bestehens des Heimatvereins gemacht. Der Vorsitzende, Günther Merkens, erinnerte an die Gründung des Erkelenzer Geschichts– und Altertumsvereins im Jahre 1920, in dessen Nachfolge der Heimatverein der Erkelenzer Lande steht und kündigte für das Jahr 2020 unterschiedlichste Veranstaltungen zum Jubiläum an. Für den Auftakt hatte der Düsseldorfer Literaturprofessor Helmut Brall-Tuchel interessante Texte zum Thema Heimat im Wandel zusammengestellt, die von ihm sowie Christian auf der Lake und Rene Wagner gelesen wurden. Das Blockflöten-Consort Erkelenz gestaltete den musikalischen Teil. mehr

v.l.n.r. Bernd Finken, Günther Merkens und Wolfgang Lothmann

Heimatverein stellt Weiterentwicklung des Virtuellen Museums bei der 4. Heimat-Akademie NRW vor

Nach der Vorstellung des Virtuellen Museums der verlorenen Heimat beim Kulturpolitischen Bildungskongress in Berlin vor einigen Wochen stellte der Heimatverein der Erkelenzer Lande nunmehr bei der 4. Heimat-Akademie NRW in Dortmund die geplanten Weiterentwicklungen vor.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen veranstaltet seit einiger Zeit in regelmäßigen Abständen Heimat-Akademien. Mit der Heimat-Akademie Nordrhein-Westfalen will das Ministerium zusammen mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern neue Wege für die Ansprache suchen, auch die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen. Die 4. Heimat-Akademie am 07.09.2019 im Deutschen Fussballmuseum in Dortmund stand im Zeichen der Nutzung digitaler Möglichkeiten für diesen Zweck.

Das Virtuelle Museum, das seit Oktober 2018 online ist, soll um ein weiteres Element, nämlich einen „spielerischen Zugang“, insbesondere für Jugendliche, erweitert werden. Ein Projekt, dass übrigens vom Ministerium im Rahmen des Förderprogrammes Heimatzeugnis gefördert wird.

Bernd Finken, Wolfgang Lothmann und Günther Merkens stellten sowohl das Virtuelle Museum in der jetzigen Fassung als auch die geplante Erweiterung vor. Für die Zukunft ist geplant, Heimat und Geschichte in spielerischer Form digital zu vermitteln. „Dabei“, so Wolfgang Lothmann, Leiter des Arbeitskreises Virtuelles Museum, „könnten Online-Spiele wie Hidden Object, Geocaching, Quiz oder spielerische Wettbewerbssituation geschaffen werden“. „Im Moment“, ergänzte Bernd Finken, „werden die einzelnen Möglichkeite auf Ihre Umsetzbarkeit geprüft“. Gedacht ist daran, mittels einer fortlaufenden Geschichte den Besuchern die Inhalten des Virtuellen Museum näher zu bringen. Dazu der Vorsitzende des Heimatvereins, Günther Merkens: „Das Virtuelle Museum wird angenommen und deshalb müssen neben den Inhalten auch die Zugangsmöglichkeiten erweitert werden, dazu haben wir noch viele Ideen, an deren Umsetzung jetzt gearbeitet wird“. Die vielen Rückfragen aus dem Plenum nach der Vorstellung des Virtuellen Museums zeigten, dass der Heimatverein auf dem richtigen Weg ist.

Rheinlandtaler für Günther Merkens

Der Landschaftsverband Rheinland hat den Vorsitzenden des Heimatvereins der Erkelenzer Lande, Günther Merkens, für seine ehrenamtlichen kulturellen Verdienste um die Landes- und Regionalgeschichte mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet.

In einer kleinen Feier am 29.08.2019 im Alten Rathaus in Erkelenz überreichte Frau Karin Schmitt-Promny M.A.,, stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland den Rheinlandtaler an Günther Merkens . mehr…

Heimatverein wird 100 Jahre!

Im Jahre 1920 wurde der Erkelenzer Geschichts- und Altertumsverein gegründet, der nach dem 2.Weltkrieg als Heimatverein der Erkelenzer Lande weitergeführt wurde. Im Jubiläumsjahr 2020 werden wir mit vielen Aktivitäten daran erinnern.

Zur Auftaktveranstaltung des Vereinsjubiläums laden wir Sie für Donnerstag, 26.09.2019 um 17:30 Uhr, ehemaliges Kreuzherrenkloster Hohenbusch herzlich ein. mehr…

Unter dem Motto: „HEIMAT IM WANDEL“ gibt es u.a. –

  • Was ist Heimatliteratur? Kurzvortrag Prof. Dr. Helmut Brall-Tuchel
  • Lesung: „Die Grube“ von Ingrid Bachér, gelesen von Christian auf der Lake
  • Gedanken über Heimat und Oden an die Heimat – Texte zur Heimat, gelesen von René Wagner

Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet vom Blockflöten-Consort Erkelenz. Spezialitäten aus unserer Region vermitteln den Geschmack von Heimat. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Eine Anmeldung – telefonisch oder per E-Mail – ist bis zum 15. Sept. 2019 erforderlich.

Heimatverein Erkelenz stellt „Virtuelles Museum der verlorenen Heimat“ in Berlin vor!

Erfreut waren die Macher des Virtuellen Museums des Heimatvereins der Erkelenzer Lande, als sie vor einigen Wochen von der Kulturpolitischen Gesellschaft eingeladen wurden, das „Virtuelle Museum der verlorenen Heimat“ beim 10. kulturpolitischen Bundeskongress in Berlin vorzustellen. Unter dem Motto „KULTUR MACHT HEIMATEN – Heimat als kulturpolitische Herausforderung“ diskutierten Politiker und Experten zwei Tage lang, wie Kulturpolitik sich neu orientieren soll oder muss.

Für den Heimatverein der Erkelenzer Lande waren Heike Vogt und Bernd Finken vom Leitungsteam des Virtuellen Museums und der Vorsitzende des Heimatvereins, Günther Merkens, nach Berlin gereist. „Das ist eine öffentliche Anerkennung unseres Projektes“, so Günther Merkens, „und über die Einladung haben wir uns sehr gefreut, zeigt sie, dass das Projekt auch überörtlich wahrgenommen wird“.

Irritiert waren die Erkelenzer bei einem Vortrag des ehem. Bundestagspräsidenden Wolfgang Thierse, der u.a. sagte, dass ein Bedürfnis nach Heimat bestehe und Heimat erhalten werden müsse. „Diese Aussage scheint aber wohl im Erkelenzer Land nicht zu gelten“ so Bernd Finken vom Virtuellen Museum, „wenn dem so wäre, bräuchten wir die verlorene Heimat erst gar nicht zu dokumentieren“.

Bernd Finken war es auch, der im Forum „Heimat im virtuellen Raum – geerdet?“ das Virtuelle Museum der verlorenen Heimat vorstellte. Die Teilnehmer waren u.a. von den vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten der Dokumentation überrascht. In einer interessanten Diskussionsrunde anschließend wurde deutlich, dass der vom Heimatverein eingeschlagene Weg der digitalen Dokumentation der verlorenen Heimat zukunftsgerichtet ist. „Wir fühlen uns bestätigt“, so Heike Vogt, „aber es liegt noch viel Arbeit vor uns“ stellte sie ergänzend fest.

Mittlerweile liegt eine weitere Einladung zur Vorstellung des Virtuellen Museums vor, und zwar zur IV. Heimat-Akademie Nordrhein-Westfalen am 07.09.2019 in Dortmund, veranstaltet vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Werbung für das virtuelle Museum

Mit Unterstützung der WestVerkehr wurde für das Virtuelle Museum zunächst für ein Jahr eine Werbung auf der Rückseite eines Busses angebracht. Der Heimatverein hofft, dass damit die Wahrnehmung des Virtuelles Museums gesteigert wird. mehr…

Spendenaktion für die Aufstellung des Hauptportalbogens der alten Immerather Kirche von 1767 an der Kapelle in Immerath

Im Zuge der Grabungen an der Abrisssstelle des „Immerather Domes“ wurden mehrere Bauteile des alten Kirchenbaus in einer beim Abbruch von 1888 vor Ort verbliebenen Planierschicht gefunden, so z.B. der Portalbogen aus Blaustein von 1767, der an der Nordseite des Westturmes gefunden wurde. Er überspannte den im Westturm -von 1767 bis 1770 komplett erneuert- gelegenen Haupteingang in die Kirche. mehr…

Am 19. Februar 1860 brannte der Kirchturm von St. Lambertus in Erkelenz

Die Brandkatastophe von Notre Dame in Paris erinnert an ein ähnlichnes Feuer, das am 19. Februar 1860 den Kirchturm von St. Lambertus in Brand setzte. Hubert Rütten hat dazu einen Bericht gefunden, den wir gerne veröffentlichen. mehr…

Landschaftsverband Rheinland startet in Keyenberg ein einmaliges Forschungsprojekt

Am Freitag, dem 05.04.2019, informierte der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in der Gaststätte „Keyenberger Hof“ die Bürger der Gemeinde Keyenberg über ein umfassendes Forschungs- und Dokumentationsprojekt, das er in Zusammenarbeit mit Heimatverein der Erkelenzer Lande e. V. und den Keyenberger Einwohnern zur Ortsentwicklung starten möchte.  mehr…

Ein interessanter Artikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger (Donnerstag/Freitag, 18./19. April 2019)

Heimatverein freut sich über Heimatscheck

Mit großer Freude und herzlichem Dank nahm der Heimatverein der Erkelenzer Lande e.V. den Heimatscheck des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW in Höhe von 2000,00 € durch die Bezirksregierung Köln entgegen. Diese Förderung hatte der Heimatverein beantragt, um Band 31 der Schriften des Heimatvereins „Aus der Geschichte des Erkelenzer Landes“ herausgeben zu können. Mit diesem Zuschuss konnte der Verein eine Finanzlücke schließen und den Band veröffentlichen. Beeindruckt waren die Heimatfreunde von der unbürokratischen und äußerst schnellen Abwicklung des Förderantrages; denn es dauerte nur knapp vier Wochen zwischen Antragsstellung und Förderbescheid.

links: Geschäftsführer Theo Görtz mit dem Heimatscheck, rechts: Vorsitzender Günther Merkens mit Band 31 der Schriftenreihe

 

Drei weitere Publikationen des Heimatvereins:

Die Dokumentation  zur Ausstellung der Erkelenzer Bildhauer, ein neues Faltblatt zur Kirche in Keyenberg  und ein Kalender 2019 mit alten Ansichten sind neu vom Heimatverein herausgegeben worden. mehr…

Als belgische Truppen Erkelenz besetzten!

Mit dem Waffenstillstand am 11. November 1918 in Compiègne war der Erste Weltkrieg für die deutsche Bevölkerung offiziell beendet. Die Bewohner des Rheinlandes aber sollten die Auswirkungen der vier Kriegsjahre erst jetzt in voller Tragweite zu spüren bekommen.

Auf der Grundlage der Bestimmngen des Waffenstillstandes vom 11. November 1918 besetzten zum 1. Dezember 1918 belgische, britische, amerikanische und französische Truppen das gesamte linksrheinische Gebiet und vier rechtsrheinische Brückenköpfe sowie die Stadt Köln, Koblenz, Mainz und Kehl. Nordwestlich von Düsseldorf quartieren sich belgische Truppen ein, zwischen Düsseldorf und Bonn britische, zwischen Bonn und Koblenz amerikanische, südlich von Koblenz französische. Rechts des Rheins wurde ein zunächst 10 km, ab Januar 1920 50 km breiter entmilitarisierter Streifen geschaffen.

Mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens am 11. November 1918 wurden belgischen Einheiten, aus Frankreich kommend, über Belgien nach Deutschland verlegt. Am 1. Dezember 1918 konnten belgische Truppen die Besetzung ihres Sektors vollziehen. In Erkelenz traf am Abend des 02. Dezembers 1918 eine belgische Landwehrkompanie ein.

Dieses Datum, also vor 100 Jahren, veranlasste Günther Merkens, den Vorsitzenden des Heimatvereins, auf Spurensuche zu gehen.  mehr…

Alltagskulturen und Häuser in den Abbaugebieten erforschen

In einem Vortrag im Alten Rathaus der Stadt Erkelenz referierten Frau Dr. Dagmar Hänel vom Landschaftsverband Rheinland und Frau Anja Schmidt-Engbrodt vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz am 15. November 2018 über die Notwendigkeit der Erforschung von Alltagskulturen und der Herkunft vieler Häuser in den Abbauortschaften.  mehr…

Interessante Aspekte bei den 2. Erkelenzer Museumsgesprächen

Reges Interesse fanden die 2. Erkelenzer Museumsgespräche am 24.11.2018 in der Kreissparkasse in Erkelenz. Der Vorsitzende Günther Merkens konnten neben den Teilnehmern der Podiumsdiskussion  etwa 50 Zuhörer begrüßen.  Zunächst stellte der Leiter des Arbeitskreises „Virtuelles Museum“ Wolfgang Lothmann den aktuellen Stand des Virtuellen Museums dar und zeigt die einzelnen Möglichkeiten des Zugangs auf.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, die von Prof. Hiram Kümper moderiert wurde,  ging es vornehmlich um die Frage, wie die bisherige Museumspädagogik in den virtuellen Raum übertragen werden kann. Schnell entwickelte sich mit den Zuhörern eine rege Diskussion, die einige interessante Ansatzpunkte brachte. Spannend könnte für den Heimatverein eine evtl. Zusammenarbeit mit der Europaschule Erkelenz werden, die deren Schulleiter, Willi Schmitz, ins Gespräch brachte. mehr…

Stadtgeschichte in 15 Kapiteln

Hubert Rütten leitet den Arbeitskreis zur Erforschung und Darstellung der Geschichte von Erkelenz und stellt den 31. Band der Schriften des Heimatvereins der Erkelenzer Lande vor. 14 Autoren verfassten dafür 15 Beiträge. mehr…


Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Seite der Rheinischen Post

(Foto: Ruth Klapproth, Text: Kurt Lehmkuhl)

Aus der Geschichte des Erkelenzer Landes

Innerhalb der Schriftenreihe des Heimatvereins veröffentlicht der Arbeitskreis Erforschung und Darstellung der Geschichte, der von Hubert Rütten geleitet wird, in unregelmäßigen Abständen Sammelbände zu lokalen historischen Themen.

Der Heimatverein will damit auch den Autoren ein Forum geben, die kleinere Beiträge erstellen, die alle dokumentationswürdig sind. Als Band 31 der Schriftenreihe ist jetzt der siebte Sammelband erschienen.

15 Autoren haben interessante Beiträge aus der Zeitspanne vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart geschrieben. Und gerade diese Vielfalt macht den Sammelband so interessant für den Leser. Die Autoren kommem aus dem Kreis der Heimat- und Familenforscher, aber auch aus der Geschichtswissenschaft, vornehmlich von der Universität Mannheim, zu der seit einiger Zeit gute Kontakt bestehen. Der Heimatverein dankt allen Autoren und Fotografen, dem Stadtarchiv Erkelenz und dem Pfarrarchiv Christ-König Erkelenz für die Unterstützung. Dank auch an verschiedene Mitglieder des Heimatvereins, die das Korrekturlesen übernommen haben. Die Schriftleitung hatte Hubert Rütten und Markus Fränzgen von Orange Type hat das Buchlayout entworfen. Auch diesen wird gedankt. Der Heimatverein dankt allen Unterstützern, die durch Ihre finzielle Unterstützung die Herausgabe möglich gemacht haben.

Der Band 31 wird für 12,50 € in den Buchhandlungen Viehausen und Wild, bei Alles in Maßen, bei Worms Leben und Genießen und in der Geschäftsstelle des Heimatvereins verkauft. Bei der Bücherbörse am 01. und 02.12.2019 im Alten Rathaus kann Band 31 ebenfalls auch erworben werden.

Foto: Ruth Klapproth

Stimmgewaltiger Chor vor großer Hörerschar

Der Cornelius-Burgh-Chor aus Erkelenz gab ein Konzert zugunsten der zerstörten Orgel in der Erkelenzer Partnerstadt Saint-James. mehr…


Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Seite der Rheinischen Post

(Foto: Ruth Klapproth, Text: Daniela Giess)

Immerather Windmühle abgerissen!

Letzte Woche wurde ein weiteres Kulturdenkmal im Erkelenzer Land unwiderbringlich zerstört: Die Immerather Windmühle.
Wann die Mühle erbaut wurde, wird in der Literatur unterschiedlich dargestelltNach älteren Quellen entstand sie in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts unter dem Jülicher Herzog Wolfgang Wilhelm, nach neuerer Literatur 1780. In beiden Fällen ist sie vom Landesherren erbaut und verpachtet worden. 1802 beschlagnahmten die Franzosen die Mühle und verkauften sie 1803 an den Müller Heinrich Lauterborn aus Jackerath. Im 19. Jahrhundert besaß die Mühle zwei Mahlgänge. Diese dienten zum Fruchtmahlen und Schälen von Gerste. …mehr

Hambacher Wald und Keyenberg?

Hambacher Wald und Keyenberg, wo besteht da ein Zusammenhang? In den letzten Wochen war der Hambacher Wald täglich präsent in den Medien. Viele tauende Menschen haben am Wochenende friedlich für den Erhalt des Waldes prodestiert. Das ist auch gut so, aber wo waren die Prodeste beim Abriss der Kirchen in Borschemich und Immerath? Ja, in Immerath waren einige Greenpeace-Aktivisten und andere konnte man fast an zwei Händen zählen, in Borschemich war es noch weniger. Und der Rodungsstop im Hambacher Wald hat eine neue Diskussion um den Braunkohleabbau entfacht. …mehr

Erkelenzer „Vituelles Museum der verlorenen Heimat jetzt im Internet zu besuchen!

Ein Museum im Internet, das darauf ausgelegt ist, weiter zu wachsen, ist am Montag in Erkelenz eröffnet worden. Bereits die ersten Reaktionen zeigten, dass die virtuelle Ausstellung eine große emotionale Kraft besitzt. Mit den Orten Keyenberg, Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich wird der Verlust der Heimat dokumentiert. Immerath, Borschemisch, Pesch und Lützerath werden folgen… …mehr

   

Mitgliederversammlung am 03.10.2018

Nach dem ungewöhnlichen musikalischen Auftakt, den Theo Schläger mit zwei selbst geschriebenen und komponierten Liedern bestritt, berichtete Günther Merkens als Vorsitzender über das Vereinsgeschehen der letzten Monate. Hervor hob er die Wiederbelebung der Informationsserie über bedeutende Bau- und Kunstwerke in Erkelenz. Diese Serie wurde mit einem Faltblatt zur Jakobuskapelle in Wockerath fortgesetzt. Weitere Flyer werden folgen. Das Wagnis, einen Jahreskalender mit Motiven aus dem alten Erkelenz herauszubringen, habe sich gelohnt. Daher soll es für 2019 einen weiteren Kalender geben. Bis zum Ende Jahres werden noch Band 31 der Schriftenreihe und die Dokumentation über die Ausstellung „Holz – Stein – Metall“ erscheinen.

Nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüfer wurde dem Schatzmeister und dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Der krönende Höhepunkt der Versammlung war die Vorstellung und Darbietung einer Entdeckung, die Professor Dr. Norbert Brendt gemacht hat. Er hat bei seiner Recherche über Cornelius Burgh, der im 17. Jahrhundert in Erkelenz als Komponist und Jurist gewirkt hat, ein bislang noch nicht in Erkelenz bekanntes und gesungenes Lied für drei Stimmen entdeckt. In der Schlossbibliothek Arnsberg ist Brendt auf die Komposition gestoßen, vielmehr auf ein Notenblatt in einem sehr schlechten Zustand, das aus dem Jahre 1622 datiert ist. „Hic est panis angelorum“ ist Teil der Sammlung Liber primus, in der Burgh 1626 20 dreistimmige Werke veröffentlichte.

Mit Akribie und wissenschaftlichem Sachverstand hat Brendt das Lied in die Form gebracht, in der es bei der Versammlung von seiner Ehefrau und dem Ehepaar Gatzen vorgetragen werden konnte. Ergänzt durch Erklärungen und Beispielen erhielten die Besucher bei der Uraufführung einen weiteren, lebendigen Einblick in das Wirken des Mannes, der dem Cornelius-Burgh-Chor des Heimatvereins seinen Namen gab.

Mit einem Ausblick auf die kommenden Aktivitäten schloss der Vorsitzende die Mitgliederversammlung.

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